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G7 uneinig beim beim Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen

Die Minister:innen haben sich in Sapporo getroffen.
Die Minister:innen haben sich in Sapporo getroffen. Copyright Hiro Komae/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit AP, AFP
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Vor dem Gipfel in Hiroshima im Mai haben sich die G7-Staaten in einem zweitägigen Treffen auf einige neue Verpflichtungen geeinigt.

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Die G7-Staaten haben sich zu einem schnelleren Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen bekannt und andere Nationen aufgefordert, es ihnen gleich zu tun. Dabei konnten sie sich jedoch nicht auf neue Fristen einigen.

Beim Thema Plastikmüll wurde es konkreter. Die Umweltminister der wirtschaftsstarken Demokratien wollen die Plastikverschmutzung früher als geplant beenden. 

Neue Verpflichtungen der G7-Staaten

Nach zweitägiger Beratung in Sapporo veröffentlichten die G7-Staaten ein 36 Seiten langes Dokument mit Verpflichtungen, die auf dem Gipfel in Hiroshima im Mai festgelegt wurden. 

"Wir haben uns darauf geeinigt, Maßnahmen zu ergreifen, um die Plastikverschmutzung bis 2040 zu beenden. Außerdem fordern wir alle Parteien auf, bis 2050 emissionsfrei zu werden, wobei die gobalen Emissionen bis 2025 ihren Höchststand erreichen sollen", so Akihiro Nishimura, der Umweltminister von Japan.

"Billiges Plastik in Wegwerfprodukten wurde immer dominanter in den Industriestaaten", sagte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) in einer Mitteilung. "Ganz besonders wichtig ist es deshalb, dass sich die G7 nun für ein schnelles Ende der Plastikvermüllung einsetzen." Bis Ende 2024 solle das rechtlich verbindliche Abkommen zur Reduktion von Plastikmüll fertig ausgehandelt sein.

Uneinigkeit beim Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen

Gerade beim Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen herrscht Uneinigkeit. Gastgeber Japan soll ambitioniertere Vorschläge abgewehrt haben. Somit bleibt der Brennstoffausstieg im Energiesektor vorerst, wie letztes Jahr bereits festgelegt, bis 2035 terminiert.

Auch beim Kohleausstieg konnte man sich nicht einig werden. "Natürlich hätte ich den Kohleausstieg bis 2030 gerne festgelegt", so die französische Ministerin für die Energiewende Agnès Pannier-Runacher. In diesem Punkt könne man aber auch noch in zukünfitgen Gesprächen weiterkommen. Dass die globale Energieversorgung nach wie vor unter dem Krieg in der Ukraine leidet, macht die Arbeit für die G7-Staaten nicht einfacher.

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