Rom: Wiederaufbaukonferenz für Ukraine kleiner als Meloni gehofft hatte

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Veranstaltung wie diese in Europa stattfindet.
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Nach Deutschland und Frankreich findet eine Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine in Rom statt. Bislang hat die EU rund 49 Milliarden Euro Hilfe für die Ukraine bereitgestellt.

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In Rom findet eine Konferenz statt, an der Hunderte italienische und ukrainische Unternehmen teilnehmen. Es geht um den Wiederaufbau und es ist eine der wichtigsten Initiativen der italienischen Regierung, um der Ukraine zu helfen.

Euronews-Korrespondentin Giorgia Orlandi sagt, die Konferenz in Rom sei weniger international aufgestellt als sich das Ministerpräsidentin Georgia Meloni erhofft hatte. 

"Es ist nicht das erste Mal, dass eine Veranstaltung wie diese in Europa stattfindet. Deutschland und Frankreich haben bereits eine ähnliche Konferenz organisiert, um den Wiederaufbau der Ukraine zu diskutieren. Bislang hat die EU rund 49 Milliarden Euro an militärischer, humanitärer und finanzieller Hilfe für die Ukraine bereitgestellt. Die EU-Kommissionspräsidentin hat kürzlich erklärt, dass sich die die EU in den Prozess des Wiederaufbaus einbringen muss, um die Ukraine auf ihrem Weg in die EU zu unterstützen.

Rund 700 Vertreter von Unternehmen, aber auch von italienischen und ukrainischen Institutionen und Organisationen sind genau aus diesem Grund hier in Rom und gehört zu Italiens Engagement, dem Land zu helfen. Wir dürfen nicht vergessen, dass über 170.000 ukrainische Flüchtlinge in Italien sind. Ziel des heutigen Tages ist es, dass die Unternehmen und Organisationen verstehen, wie sie den Bedürfnissen der Ukraine gerecht werden können.

Kritiker stellen den Einfluss der Veranstaltung auf politischer Ebene in Frage. Ministerpräsidentin Meloni hatte vielleicht gehofft, dass die Veranstaltung internationaler sein würde und mehr globale Schlüsselakteure anziehen würde. Die nächste Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine findet in London statt und wird internationaler sein. Das Ziel der heutigen Konferenz ist es, Italiens Engagement in dem Konflikt und seine Rolle in Europa zu stärken."

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