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Trolle gegen Russlands Propaganda: Estlands Regierungschefin Kallas grüßt NAFO

Kaja Kallas mit einer Grußbotschaft an NAFO
Kaja Kallas mit einer Grußbotschaft an NAFO Copyright Twitter
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Von Euronews mit Twitter
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Vor dem NATO-Gipfel in Vilnius hat Estlands Regierungschefin Kaja Kallas ganz offiziell eine Botschaft an die Internet-Community #NAFO geschickt, die sich gegen Russlands Propaganda richtet.

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Die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas hat auf Twitter eine Grußbotschaft an die Internet-Community "NAFO" veröffentlicht, die sich vor dem NATO-Gipfel in Vilnius in dem baltischen Land trifft.

Vor Ort war Litauens Außenminister Landsbergis beim NAFO-Gipfel dabei.

Kallas dankt NAFO

NAFO steht - in Anspielung auf die NATO - für "North Atlantic Fella Organization". Die Gruppe, der mehrere Tausend Aktivisten und Aktivistinnen angehören sollen, kämpft im Internet gegen Russlands Propaganda - vor allem zum Krieg in der Ukraine.

Dabei setzen die NAFO-Mitglieder, die meist von anonymen Konten aus agieren, auf Trolling und Shitstorms.

Schon seit Jahren setzt Russland in der Propaganda-Schlacht auf sogenannte "Trollfabriken" - wie sie Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin in St. Peterburg betreibt.

Kaja Kallas - eine engagierte Unterstützerin der Ukraine - schreibt auf Twitter, sie danke NAFO für ihren EInsatz. "NAFO ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie man russische Desinformation mit Humor, Intelligenz und Enthusiasmus entschärfen kann. Hinter jedem Fella steht ein echter Mensch, der an den Sieg der #Ukraine glaubt."

Kritik an Kallas wegen NAFO

Der kreml-kritische Meduza-Journalist Kevin Rothrock schreibt auf Twitter: "Die estnische Ministerpräsidentin hat offenbar ein Video veröffentlicht, in dem sie die NAFO unterstützt und damit eine Online-Troll-Bewegung von meist anonymen Konten ermutigt, die jeden belästigt, der nicht im ideologischen Gleichschritt ist. Igitt."

Die NAFO sucht auch nach weiteren Unterstützer:innen und sammelt Spenden für die Ukraine. Als Symbol verwendet die Gruppe u.a. einen  japanischer Shiba-Inu-Hund, der auch Fella genannt wird.

Unterstützer der Ukraine befürworten Kallas Botschaft in den sozialen Medien.

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