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Googles ChatGPT-Konkurrent: Wer oder was ist Bard?

Mit Bard möchte Google auf dem KI-Markt Anschluss finden.
Mit Bard möchte Google auf dem KI-Markt Anschluss finden. Copyright  Techengage.com
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Von Euronews mit AFP
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Google Bard ist nun auch in Deutschland frei verfügbar. Doch was kann der KI-Chatbot eigentlich?

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Googles KI-basierter Chatbot Bard ist nun auch in Deutschland verfügbar. Damit liefert der Tech-Gigant einen hauseigenen ChatGPT-Konkurrenten. Aus insgesamt 180 Ländern können Google-Nutzer:innen seit Donnerstag auf Bard zugreifen. Im Rennen gegen Microsofts Suchmaschine Bing, die inzwischen von ChatGPT unterstützt wird, könnte es Google mit Bard gelingen, die eigene Vormachtstellung zu zementieren.

Was kann Bard?

Bard ist ein Chatbot, der auf einem eigenen Sprachmodell basiert. Der Bot kann Fragen beantworten, die ihm gestellt werden. Dabei greift er auf eine riesige Datenbank zurück. Vom Wetter bis hin zu komplizierten Programmier-Fragen von IT-Expert:innen sind erstmal keine Grenzen gesetzt. Google Bard ist also im Kern eine informative Suchmaschine, die Fragen ausführlich beantworten kann und den Nutzer:innen das lästige Durchforsten von Links erspart. In Zukunft soll Bard auch Bild- und Videogenerierung beherrschen, also auf einen schriftlichen Befehl hin entsprechendes Bildmaterial produzieren.

Somit steht Bard in direkter Konkurrenz mit Bings Chatbot, der ebenfalls das Suchen einfacher machen soll.

Bard kann außerdem auf Befehl zum Beispiel Mails verfassen und einen Aufsatz oder einen kreativen Text schreiben. Dementsprechend ist Bard eine generative KI, also eine Künstliche Intelligenz, die in der Lage ist, neue, originelle Inhalte zu schaffen.

Expert:innen warnen vor den Gefahren der KI-Bots

Expert:innen sehen die rasante Entwicklung von Künstlichen Intelligenzen kritisch. Erst im März drängten viele in einem offenen Brief, der unter anderem von Elon Musk und Apple Mit-Gründer Steve Wozniak unterzeichnet wurde, darauf, die Entwicklung von KI-Systemen zu pausieren, bis eine sichere Verwendung garantiert werden kann.

KIs könnten zum Beispiel genutzt werden, um mit Stimm-Klonen bekannter Personen und gefälschtem Videomaterial Falschinformationen zu verbreiten oder mit überzeugenden Nachrichten nichtsahnende Internetnutzer:innen zu betrügen.

Weitere Quellen • CHIP

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