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Fußball-WM: Gastgeber Australien im Viertelfinale - England nach Elferdrama weiter

Die Australierinnen Courtney Nevin (l.) und Charlotte Grant freuen sich über den Achtelfinal-Einzug
Die Australierinnen Courtney Nevin (l.) und Charlotte Grant freuen sich über den Achtelfinal-Einzug Copyright Mark Baker/AP Photo
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Von Euronews mit dpa
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Co-Gastgeber Australien darf weiter vom WM-Titel im eigenen Land träumen. Gegen Dänemark holten die Matildas einen 2:0-Sieg. Zuvor mühten sich die Lionesses in ihrem WM-Achtelfinale gegen Nigeria in Unterzahl ins Elfmeterschießen. Die Engländerinnen hatten am Ende die besseren Nerven.

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Das Fußball-Nationalteam Australiens steht bei der Heim-Weltmeisterschaft im Viertelfinale. Die Matildas gewannen ihr Achtelfinalspiel am frühen Montagnachmittag mit 2:0 (0:0) vor 75.784 Fans im Australia-Stadion gegen Dänemark. Die Tore für die Elf von Cheftrainer Tony Gustavsson markierten die stark aufspielende Caitlin Foord (29.) und Hayley Raso (70.). In der nächsten Runde trifft Australien nun am Samstag (9.00 Uhr MESZ) in Brisbane auf Frankreich oder Marokko - beide spielen am Dienstag in Adelaide ums Weiterkommen (13.00 Uhr MESZ/ZDF).

Den besseren Auftakt im Achtelfinale hatten die von der neuen Bayern-Spielerin Pernille Harder angeführten Däninnen erwischt, in Führung aber ging Australien. Nach langem Pass von Mary Fowler vollendete Foord flach zum 1:0. Wenige Minuten später verpasste die Torschützin ihren zweiten Treffer nur knapp.

Nach dem Seitenwechsel verdienten sich die Matildas die Führung nachhaltig, von Dänemark kam nicht mehr viel. Rasos Flachschuss zum 2:0 sorgte für klare Verhältnisse, die Einwechslung von Superstar Sam Kerr in der 80. Minute für weiteren großen Applaus im Stadion. Die bei Chelsea unter Vertrag stehende Kapitänin erlebte nach ihrer Verletzung die ersten WM-Minuten bei diesem Turnier auf dem Platz.

England mit Umweg Elfmeterschießen

Das englische Nationalteam ist bei der Fußball-WM in Australien und Neuseeland ins Viertelfinale eingezogen. Der Titelkandidat musste jedoch gegen Nigeria bis ins Elfmeterschießen. Dort verwandelte schließlich Chloe Kelly den entscheidenden Strafstoß zum 4:2. In den vorangegangenen 120 Minuten war das Spiel torlos geblieben.

Für den negativen Höhepunkt vor insgesamt 49.461 Fans im Stadion Brisbane sorgte Englands Lauren James, die nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah (87. Minute). Im Viertelfinale treffen die Lionesses am Samstag in Sydney auf Kolumbien oder Jamaika. Beide Mannschaften treffen am morgigen Dienstag im Achtelfinale in Melbourne aufeinander (10.00 Uhr MESZ/ZDF).

Lionesses dürfen weiter vom WM-Coup träumen

Im Elfmeterschießen schoss die für den FC Bayern spielende Georgia Stanway den ersten Versuch Englands links am Tor vorbei. Doch die Nigerianerinnen Desire Oparanozie, die ebenfalls links vorbeischoss, und Michelle Alozie vergaben im Anschluss. Kelly machte schließlich alles klar. Der Europameister darf damit weiter vom ersten WM-Titel in der Geschichte des englischen Frauenfußballs träumen. Bei der Weltmeisterschaft vor vier Jahren in Frankreich war England im Halbfinale an den USA (1:2) gescheitert.

Die Engländerinnen taten sich gegen Nigeria über die komplette Spielzeit äußerst schwer, die vielversprechenderen Chancen besaßen die Westafrikanerinnen. Ashleigh Plumptre (17.) und Uchenna Kanu (47.), die jeweils nur die Latte des englischen Tores trafen, vergaben die besten. Einen bereits für England gegebenen Strafstoß nach einem leichten Stoß von Rasheedat Ajibade gegen Rachel Daly nahm Schiedsrichterin Melissa Borjas aus Honduras nach Ansicht der TV-Bilder wieder zurück (31.).

Rot wegen Nachtretens

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit leistete sich James eine Unsportlichkeit, als sie nach einem bereits abgepfiffenen Zweikampf gegen die am Boden liegende Michelle Alozie nachtrat. Die Unparteiische, die Englands Topschützin (3 Turniertore) zunächst die Gelbe Karte gezeigt hatte, revidierte ihre Entscheidung nach Ansicht der Videobilder und zeigte glatt Rot.

England setzte in der 30-minütigen Verlängerung kaum offensive Akzente, den frischeren Eindruck machte Nigeria. Allein an zwingenden Chancen mangelte es der Elf von Trainer Randy Waldrum - das sollte sich im anschließenden Elfmeterschießen rächen.

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