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Tote bei Angriffen auf Wohngebiet in Donezk-Region

Helfer tragen eine Verletzte aus einem zerstörten Gebäude in Pokrowsk.
Helfer tragen eine Verletzte aus einem zerstörten Gebäude in Pokrowsk. Copyright Ukrainischer Rettungsdienst via AP
Copyright Ukrainischer Rettungsdienst via AP
Von Euronews mit AFP, AP, dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Bei zwei kurz aufeinanderfolgenden Raketenangriffen auf die ostukrainische Stadt Pokrowsk sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. In der Südukraine wurde eine mutmaßliche russische Agentin festgenommen.

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Bei russischen Raketenangriffen sind in der ostukrainischen Stadt Pokrowsk am Montagabend mindestens sieben Menschen getötet und 57 weitere verletzt worden. Offiziellen ukrainischen Angaben zufolge war ein Wohnviertel Ziel der Angriffe. Unter den Verletzten seien ein Kind, Polizisten und Rettungskräfte, schrieb Innenminister Ihor Klymenko auf Telegram. Sie seien beim zweiten Angriff unter Beschuss geraten, als sie gerade dabei gewesen seien, den Opfern des ersten Einschlags zu helfen. Zwischen den beiden Einschlägen sollen 40 Minuten vergangen sein.

Pokrowsk liegt etwa 70 Kilometer nordwestlich der von Russland kontrollierten Stadt Donezk und ist etwa 30 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Vor dem Krieg wohnten rund 60.000 Menschen in der Stadt.


Zwei Tote im Gebiet Charkiw

Russischer Beschuss wurde auch aus dem an Donezk angrenzenden Gebiet Charkiw gemeldet. Den Behördenangaben zufolge wurden dort im Dorf Krugljakiwka zwei Zivilisten durch Bomben getötet und sieben weitere verletzt. Bereits am Vortag waren dort zwei Männer bei einem Angriff getötet worden.

22 ukrainische Soldaten sind nach Angaben aus Kiew aus russischer Gefangenschaft freigelassen worden. Darunter seien auch Verwundete. Die Männer im Alter zwischen 23 und 54 hätten zuvor an verschiedenen Abschnitten der Front gekämpft.

Frau wegen angeblicher Spionage für Russland festgenommen

In der südukrainischen Hafenstadt Mykolajiw ist eine mutmaßliche russische Agentin festgenommen worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters mit Bezug auf den ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU. Die Frau soll versucht haben, Informationen über die Reisepläne des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie militärische Standorte an Russland weiterzugeben. Auf einem vom Geheimdienst veröffentlichten Foto ist eine dunkelhaarige Frau in einem schwarz-weißen Kleid zu sehen, die von zwei Soldaten umgeben ist. Alle Gesichter auf dem Bild sind verschwommen. Wie Reuters aus einer Mitteilung des SBU zitiert, stammt die Verdächtige aus Otschakiw und arbeitete in einem Armeeladen, wo sie Waren an ukrainische Soldaten verkaufte. Im Falle einer Verurteilung drohten ihr bis zu zwölf Jahre Haft.

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