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Russische Angriffe auf Luzk und Lwiw: Tote und Verletzte

Ein Geschoss sei neben einem Kindergarten eingeschlagen.
Ein Geschoss sei neben einem Kindergarten eingeschlagen. Copyright AP/Zaporizhzhia administration Press Office
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Von Euronews
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Die russische Armee hat die Westukraine mit Marschflugkörpern beschossen. Dabei wurden in der Stadt Luzk mindestens drei Menschen getötet, so der Gouverneur der Region.

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Die russische Armee hat die Westukraine mit Marschflugkörpern beschossen. Dabei wurden in der Stadt Luzk mindestens drei Menschen getötet, so der Gouverneur der Region.

Auch die Stadt Lwiw und ihr Umland wurden getroffen. In der Stadt sei das Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Vier Menschen seien verletzt worden. Ein Geschoss sei neben einem Kindergarten eingeschlagen, so der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadowyj.

Die Marschflugkörper sollen von russischen Kampfbombern über dem Kaspischen Meer abgefeuert worden sein. Die betroffenen Gebiete der Westukraine grenzen an Polen und damit an die NATO und die EU. 

Lindner unterstützt Lieferung deutscher Marschflugkörper

Derweil gaben die USA bekannt, dass sie der Ukraine weitere Militärhilfe zur Verfügung stellen. Bundesfinanzminister Christian Lindner äußerte Sympathie für eine Abgabe deutscher Marschflugkörper des Typs Taurus an das angegriffene Land.

Selenskyj besucht Truppen an der Ostfront

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nördlich der russisch besetzten Stadt Bachmut im Gebiet Donezk Positionen mehrerer Einheiten seiner Armee besucht. 

Selenskyj traf Soldaten im Hauptquartier der Brigaden, die im Rahmen der operativ-taktischen Gruppe "Solidar" in der Region Donezk offensive Operationen durchführen. Selenskyj verlieh bei seinem Frontbesuch Auszeichnungen an Soldaten.

An der Front meldete die Ukraine am Montag  kleine Erfolge im Osten und Süden, kleine Fortschritte in ihrer vor zwei Monaten eingeleiteten zermürbenden Gegenoffensive zur Befreiung dieser von Russland besetzten Gebiete.

Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar hatte mitgeteilt, dass die ukrainischen Einheiten südlich von Bachmut in der vergangenen Woche drei Quadratkilometer Land zurückerobert hätten.

Weitere Evakuierungen in der Region Kupjansk

An der nordöstlichen Frontlinie, in Ortschaften nahe der Stadt Kupjansk, haben Teams des ukrainischen Roten Kreuzes weitere Zivilisten evakuiert. Russland hat seine Offensive in diesem Gebiet verstärkt. 

Den Bewohner:innen sei die Entscheidung schwer gefallen, sagen sie, aber der stetige Beschuss sei unerträglich geworden.

Wegen der schwierigen Sicherheitlage wurden in der vergangenen Woche bereits mehr als 11.000 Menschen aus 37 Ortschaften in der Region Charkiw evakuiert. 

Die Ukraine hatte die Stadt Kupjansk im vergangenen Jahr im Zuge einer überraschenden Gegenoffensive im Gebiet Charkiw aus russischer Besatzung befreit. Die Stadt und das Umland wurden danach immer wieder und zuletzt verstärkt Ziel russischen Beschusses. 

Russischer Kampfjet in südlicher Region Krasnodar abgestürzt

In der südrussischen Region Krasnodar stürzte offiziellen Angaben zufolge ein Kampfjet ab. Ersten Erkenntnissen zufolge sei ein Insasse ums Leben gekommen, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.

 Das Schulungsflugzeug vom Typ L-39 sei bei einem Trainingsflug gerade im Landeanflug gewesen, als es aus bislang ungeklärter Ursache auf den Flugplatz stürzte. Aus Krasnodar starten russische Kampfflugzeuge immer wieder auch ihre Angriffe auf die Ukraine.

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