"Hilary" wütet in Mexiko und im Südwesten der USA

"Hilary" trifft auf die Küste Kaliforniens
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Der Pazifik-Hurrikan «Hilary» hat sich auf seinem Weg zur mexikanischen Halbinsel Baja California und dem US-Bundesstaat Kalifornien zu einem Sturm abgeschwächt. Dennoch befürchten die Wetterdienste das Schlimmte.

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Der Hurrikan „Hilary“ wurde von Kategorie 3 auf Kategorie 2 herabgestuft. Die Geschwindigkeit des Wirbelsturms hat sich verringert. Er gilt aber immer noch als äußerst gefährlich. Im Nordwesten Mexikos entlang der Pazifikküste hat „Hilary“ eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Die mexikanische Marine musste 850 Menschen von Inseln vor der Küste der Baja California evakuieren. Häfen wurden geschlossen und Unterkünfte vorbereitet. Rund 3.000 Soldaten waren im Einsatz.

Im US-Bundesstaat Kalifornien bereiten sich die Menschen auf „Hilary“ vor. Experten vom U.S. National Hurricane Center erwarten den stärksten Tropensturm seit 84 Jahren. Sie befürchten „katastrophale und lebensbedrohliche Überschwemmungen“. Die Behörde warntger die Menschen, nicht in überflutete Gebiete zu fahren. „Die meisten Todesfälle ereignen sich in Fahrzeugen“, hieß es.

Für Sonntag sagte der US-Wetterdienst heftige Regenfälle im Süden der US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada sowie in Teilen Arizonas voraus. «Hilary» werde Niederschlagsmengen bringen, die an einigen Orten die durchschnittlichen Jahresmengen übersteigen.

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