Judo-Grand-Slam von Baku: Starker Auftakt der einheimischen Judoka

Jaschar Najafow (Zweiter von links) heimste in Baku Gold ein
Jaschar Najafow (Zweiter von links) heimste in Baku Gold ein Copyright Emanuele Di Feliciantonio/IJF
Von euronews
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Der Judoverband Aserbaidschans hatte am ersten Tag des Grand-Slams von Baku Grund zur Freude: Jaschar Najafow gewann Gold, Leila Alijewa Silber.

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Der Judo-Grand-Slam von Baku ist eröffnet. Mit dabei an diesem Wochenende: 446 Judoka aus 61 Ländern. Nach den Begrüßungsworten der Offiziellen durften die vielen Judo-Begeisterten auf den Rängen gleich eine Medaille bejubeln. Leila Alijewa zog in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm ins Finale ein, doch musste sich die Judoka aus Aserbaidschan Assunta Scutto aus Italien geschlagen geben.

Die stellvertretende aserbaidschanische Ministerin für Jugend und Sport, Mariana Vasilewa, ehrte die Siegerin.

„Trotz Müdigkeit zu gewinnen, ist ein großartiges Ergebnis. Das bedeutet, dass ich vorankomme. Ich freue mich über die Goldmedaille", so Scutto.

Ramasan Abdulajew und Gamsat Zairbekow machten bei den Männern bis 60 Kilogramm den Sieg unter sich aus. Abdulajew setzte sich im Finale durch, in dem er seinen Gegner und Freund per Haltegriff in Schach hielt. Der stellvertretende Vorsitzende des Judoweltverbandes Laszlo Toth war für die Siegerehrung zuständig.

In der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm gab es Gold für eine Vertreterin des Judo-Ursprungslandes: Kisumu Omori bezwang im Finale Olympiasiegerin Distria Krasniqi. Ausgezeichnet wurde die Japanerin von Vlad Marinescu, Generalsekretär des Judoweltverbandes.

Najafow: In 13 Sekunden zu Gold

Jaschar Najafow wurde in Baku von seinen Landsleuten zum Sieg gebrüllt. Der 24-Jährige bekam es im Finale der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm mit Takeshi Takeoka zu tun. Nach nur 13 Sekunden war alles vorbei: Najafow legte den Japaner mit einem Uchi-Mata, also einem inneren Schenkelwurf, auf die Matte.

Gold erhielt Najafow aus den Händen des Generalsekretärs des Nationalen Olympischen Komitees Aserbaidschans, Azer Alijew.

„Ich wollte diese Medaille, weil ich hier zuhause bin. Ich habe es geschafft. Die Menschen in Aserbaidschan stehen auf Judo, alle haben zugeschaut. Danke für die Unterstützung", sagte der Grand-Slam-Sieger.

Bei den Damen bis 57 Kilogramm war Olympiasiegerin Nora Gjakova die Beste. Florin Daniel Lascau, Schiedsrichterdirektor des Judoweltverbandes, hängte ihr das Edelmetall um.

Einmal Gold und einmal Silber: Der gastgebende aserbaidschanische Judoverband verzeichnete am ersten Wettkampftag in Baku gleich ein beeindruckendes Ergebnis. Weitere Medaillen stehen an diesem Samstag auf dem Spiel.

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