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Für Menschen aus „sicheren Herkunftsländern": Italien richtet Abschiebeunterkunft in Pozzallo ein

Polizisten und Flüchtlinge auf Lampedusa
Polizisten und Flüchtlinge auf Lampedusa Copyright Cecilia Fabiano/LaPresse via AP
Copyright Cecilia Fabiano/LaPresse via AP
Von euronews
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In Pozzallo auf der italienischen Insel Sizilien ist eine neue Abschiebeunterkunft eingerichtet worden. Dort sollen Menschen aus „sicheren Herkunftsländern" wohnen, bis über ihre Asylanträge entschieden wurde.

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In der Hafenstadt Pozzallo auf der italienischen Insel Sizilien ist eine neue Abschiebeunterkunft eingerichtet worden. Dort sollen bis zur Rückführung in ihre Heimatländer Menschen untergebracht werden, die in Italien nicht als Flüchtlinge anerkannt werden und die aus Staaten stammen, die von den italienischen Behörden als sichere Herkunftsländer eingestuft werden.

Das sind folgende Staaten: Albanien, Algerien, Bosnien und Herzegowina, Elfenbeinküste, Gambia, Georgien, Ghana, Kap Verden, Kosovo, Nordmazedonien, Marokko, Montenegro, Nigeria, Senegal, Serbien und Tunesien.

Tausende trafen auf Lampedusa ein

Die Bearbeitung der Asylanträge soll laut italienischen Behörden einen Monat dauern. In den vergangenen Wochen sind Tausende mit Hilfe von meist kleinen Booten von der nordafrikanischen Küste aus in See gestochen, um in die Europäische Union zu gelangen. Viele von ihnen trafen auf der italienischen Insel Lampedusa ein. Die italienische Regierung schlug daraufhin Alarm.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind seit Jahresbeginn mehr als 2000 Menschen ums Leben gekommen, als sie die Mittelmeerüberfahrt in Richtung Europa versuchten.

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