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Borell in Odessa: "Barbarische Zerstörung" muss ein Ende haben

Mit Drohnen wie diesen wird in der Ukraine zunehmend gekämpft.
Mit Drohnen wie diesen wird in der Ukraine zunehmend gekämpft. Copyright Alex Babenko/Copyright 2020 The AP. All rights reserved
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Von euronews mit dpa
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Die EU will die Ukraine weiter auf allen Ebenen unterstützen. Das machte der EU-Außenbeauftragte Borell bei einem Überraschungsbesuch in Odessa deutlich.

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Borrell versprach der Ukraine die volle Unterstützung der EU, und zwar auf militärischer, wirtschaftlicher, politischer und diplomatischer Ebene.

Borrell sprach vor einem schwer beschädigten Hafengebäude von einer "barbarischen Zerstörung". Es müsse alles getan werden dafür, dass das Getreide weiter auf den Weltmarkt komme, betonte er. Dafür schaffe die EU alternative "Solidaritätsrouten", über die bisher mehr als 50 Millionen Getreide und Lebensmittel das Land verlassen hätten. 

Borrell verurteilte einmal mehr die Annexion der vier ukrainischen Regionen Cherson, Saporischschja, Luhansk und Donezk, während  Russland den ersten Jahrestag der Aufnahme der Gebiete in sein Staatsgebiet feierte. "Wir als Europäische Union unterstützen die Ukraine in ihrem Kampf um die Wiederherstellung ihrer territorialen

Integrität", sagte Borrell.

Vor knapp zwei Wochen hatte der Spanier angekündigt, dass er eine Zusammenkunft der Außenminister der 27 EU-Staaten in Kiew organisieren werde. Für die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock wäre der Termin der zweite in der ukrainischen Hauptstadt innerhalb weniger Wochen. Die Grünen-Politikerin hatte erst am 11. September Kiew besucht.

Wichtigstes Thema für das geplante EU-Treffen ist laut Borrell sein Vorschlag, der Ukraine längerfristige Finanzierungszusagen für Militärhilfen zu machen und mit EU-Geld auch die Lieferung moderner Kampfjets und Raketen zu unterstützen. So will er von 2024 bis Ende 2027 jährlich fünf Milliarden Euro mobilisieren. Zudem dürfte es zumindest am Rande um die EU-Beitrittsperspektive für die Ukraine gehen. 

Russland: Ukrainischer Drohnenangriff hinter der Grenze

Russland hat der Ukraine erneut einen Drohnenangriff auf russischem Gebiet vorgeworfen. Bei dem Angriff in der Nähe der Stadt Pogar seien ein Mensch verletzt und die Stromversorgung unterbrochen worden.

Eine unabhängige Bestätigung für den Vorfall gibt es nicht.

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte ein Video, das angeblich den Abschuss eines ukrainischen Kampfflugzeugs durch Russland zeigt. Außerdem veröffentlichte Moskau Bilder von Panzerartillerie, die in der Region Kupiansk im Osten der Ukraine im Einsatz sein sollen.

Rumänien untersucht, ob sein Luftraum durch russische Drohnen verletzt wurde. Eine mutmaßliche Drohne sei in der Nähe der rumänischen Stadt Galati gesehen worden, hieß es.

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