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Die Schweiz hat gewÀhlt: Rechtspopulisten der SVP bei rund 29 %

Wahlsonntag in der Schweiz
Wahlsonntag in der Schweiz Copyright FABRICE COFFRINI/AFP via Getty Images
Copyright FABRICE COFFRINI/AFP via Getty Images
Von Euronews mit AP, AFP, SRF
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🇹🇭 In der #Schweiz haben die WĂ€hlerinnen und WĂ€hler bis zu diesem Sonntag Mittag ihre Stimmen abgegeben, um zu bestimmen, wer das Land in den kommenden 4 Jahren regiert.

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Bis um 12 Uhr an diesem Sonntag hatten die WĂ€hlerinnen und WĂ€hler in der Schweiz Zeit, um zu bestimmen, welche 200 Abgeordneten sie im Bundesrat in Bern vertreten und wer das Land in den kommenden vier Jahren regieren soll. Wahlberechtigt sind 5,5 Millionen Menschen in der Schweiz. Zuletzt haben etwa 90 Prozent von ihnen per Briefwahl abgestimmt, doch die Wahlbeteiligung lag unter 50 Prozent.

Rechtspopulisten sind bereits stÀrkste Partei und legen weiter zu

Die Rechtspopulisten von der Schweizerischen Volkspartei SVP erreichen 28,6 % und können mehr als drei Prozent hinzugewinnen. Viele Schweizer Medien verzeichnen einen Rechtsruck.

Die SVP ist eine Art Schwesterpartei der deutschen AfD und schon lÀnger die stÀrkste politische Kraft in der Schweiz. 

Die Sozialdemokraten der SP kommen auf 18 Prozent und gewinnen leicht hinzu.

Die GrĂŒnen verlieren etwa 4 Prozent und fallen unter die 10-Prozent-Marke.

Die FDP und die Mitte kommen beide auf ĂŒber 14 Prozent.

Besonders den GrĂŒnen, die bei der Parlamentswahl herbe Verluste einstecken mĂŒssen, macht der Rechtsruck Sorgen.

Meret Schneider, die NationalrĂ€tin der GrĂŒnen in ZĂŒrich, die ihr Mandat nicht wieder gewinnen konnte, schreibt auf X, sie "möchte einfach nur im Boden versinken".

In einer ersten NZZ-Hochrechnung kamen die Rechtspopulisten zunĂ€chst sogar auf ĂŒber 30 Prozent.

SVP-Chef Marco Chiesa feierte den Sieg seiner Partei, doch sein persönliches Schicksal als Tessiner StÀnderat war am Sonntagabend unsicher. Die Rechtspopulisten hatten im Wahlkampf vor allem die ihrer Ansicht nach zu starke Einwanderung in die Schweiz zum thema gemacht.

Offenbar habeb die GrĂŒnen vor allem wegen der Protestaktionen der Klimakleber Stimmen eingebĂŒĂŸt. 

Das Schweizer Fernsehen SRF listet alle Kandidierenden in einer interaktiven Grafik genau auf. Dort erfahren Sie das Geburtsjahr, die Biografie und die politische Ausrichtung aller Bewerber und Bewerberinnen. Und ein Update zeigt an, wer wo gewonnen hat.

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