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Sieben Tote durch Sturm "Ciaran" in der Toskana

Sturm "Ciaran" Italien: 6 Tote in der Toskana
Sturm "Ciaran" Italien: 6 Tote in der Toskana Copyright Gregorio Borgia/Copyright 2023 The AP.
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Von Euronews mit AFP, dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Meteorologen befürchten, dass sich die Menschen in der Toskana auch am Wochenende auf Regen und Gewitter einstellen müssen.

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In Frankreich und England sind bereits die Aufräumarbeiten in vollem Gange, während der heftige Sturm "Ciaran" Italien erreicht. Mindestens sieben Menschen kamen bei dem folgenschweren Unwetter in der beliebten Urlaubsregion Toskana ums Leben. Ein Mensch wird vermisst.

Extrem große Mengen Regen waren in der Toskana niedergegangen. Besonders betroffen waren die Gemeinden Campi Bisenzio, Prato und Quarrata in der Provinz Prato. So viel Regen in so kurzer Zeit habe es in der Region seit Jahrzehnten nicht gegeben, so Experten. In drei Stunden seien 190 Millimeter Regen gefallen. Der Notstand wurde für die gesamte Region ausgerufen.

Ganze Straßenzüge und Felder unweit von Florenz waren überschwemmt. Häuser, Wohnungen und Autos standen unter Wasser. Das Unwetter hat große Schäden angerichtet. Die Feuerwehren berichten von mehr als 1.000 Einsätzen.

In Westeuropa sind mindestens zwölf Menschen durch Sturmtief "Ciaran" ums Leben gekommen, die meisten von ihnen durch umfallende Bäume. Mit Rekordwindgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern verursachte das Tief ein Verkehrschaos mit geschlossenen Häfen und Unterbrechungen im Flug- und Bahnverkehr.

Meteorologen befürchten jedoch, dass sich die Menschen in der Region auch am Wochenende auf Regen und Gewitter einstellen müssen.

In den vergangenen Tagen waren ebenso Frankreich, Großbritannien, Belgien, die Niederlande und Deutschland von starken Unwettern mit heftigem Regen und Stürmen betroffen. Das Sturmtief "Ciaran" sorgte dort für teils große Schäden. Sieben Menschen kamen ums Leben und etliche wurden verletzt.

In Frankreich laufen die Aufräumarbeiten am Tag danach weiter. Mehr als eine halbe Million Haushalte waren auch am Freitagmorgen noch ohne Strom. Am stärksten betroffen waren die Bretagne und die Normandie, über die Böen von bis zu 200 Stundenkilometern hinweggefegt waren. Die Schäden des Unwetters in Frankreich könnten sich auf 370 bis 480 Millionen Euro belaufen.

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