12 Tote in Westeuropa: das ist die Bilanz nach Sturmtief "Ciaran"

Besonders schlimm von Sturmtief "Ciarian" getroffen: die Toskana
Besonders schlimm von Sturmtief "Ciarian" getroffen: die Toskana Copyright Gregorio Borgia/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit dpa
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Besonders die Toskana ist von Sturmtief Ciaran hart getroffen worden. Der Präsident der Region rief bereits am Freitagmorgen den Notstand für die gesamte Region aus.

WERBUNG

In Westeuropa sind mindestens 12 Menschen durch Sturmtief "Ciaran" ums Leben gekommen, die meisten von ihnen durch umfallende Bäume. Mit Rekordwindgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern verursachte das Tief ein Verkehrschaos mit geschlossenen Häfen und Unterbrechungen im Flug- und Bahnverkehr.

In Frankreich waren rund 1,2 Millionen Haushalte ohne Strom. Premierministerin Elisabeth Borne, die Caen besuchte, sprach den Betroffenen ihr Beileid aus.

"Der Sturm liegt nun hinter uns, aber Sie wissen, dass weitere Beeinträchtigungen angekündigt sind. Wir haben zwei Todesopfer zu beklagen und dann haben wir 47 Verletzte, also möchte ich zunächst einmal den Opfern und ihren Familien meine volle Unterstützung und Solidarität aussprechen", erklärte Borne.

In Italien forderte der Sturm fünf Tote. In der Toskana wurde der Notstand ausgerufen, nachdem das Unwetter die Straßen in mehreren Dörfern in reißende Ströme aus Wasser und Schlamm verwandelt hatte.

Auch am Wochenende wird für die Region mehr Regen und Gewitter erwartet. Die Behörden dorderten die Menschen auf, zu Hause zu bleiben.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

"Bleiben Sie zu Hause": Sturm und Schnee in Bulgarien

Wieder Überschwemmungen: Nordfrankreich macht sich auf weitere Unwetter gefasst

Tote und Schäden durch Unwetter in Teilen Europas