Schüsse auf palästinensische Studenten in Vermont: 48-Jähriger festgenommen

Die drei palästinensischen Studenten wurden Opfer von Schüssen im US-Bundesstaat Vermont
Die drei palästinensischen Studenten wurden Opfer von Schüssen im US-Bundesstaat Vermont Copyright  Credit HANDOUT / Institute for Middle East Understanding / AFP
Von Euronews mit AFP, AP
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🇺🇸🇵🇸 Im US-Bundesstaat Vermont ist nach den Schüssen auf palästinensische Studenten ein Verdächtiger festgenommen worden.

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Nach dem Angriff auf palästinenische Studenten in den USA hat die Polizei einen 48-jährigen Mann festgenommen. Er soll am Samstagabend gegen 18 Uhr 30 auf offener Straße im Bundesstaat Vermont auf drei palästinensische Studenten geschossen haben.

 Einer der drei 20-Jährigen wurde schwer, die anderen beiden weniger schwer verletzt. Alle drei - Hisham Awartani, Kinnan Abdalhamid und Tahseen Ahmed -, die an verschiedenen Universitäten studieren, waren an diesem Montag weiterhin im Krankenhaus.

Opfer trugen laut Polizei palästinensische Tücher

Der Verdächtige lebt offenbar gleich gegenüber des Tatortes unweit der Universität in Burlington.

Zwei der Opfer sollen laut dem Polizeichef der Stadt palästinensische Tücher getragen haben. Die drei jungen Männer waren unterwegs zur Wohnung von einem von ihnen.

"Durch Hass motiviertes Verbrechen"

"In diesem brisanten Moment kann niemand diesen Vorfall betrachten, ohne den Verdacht zu hegen, dass es sich um ein Hassverbrechen gehandelt haben könnte", schrieb Burlingtons Polizeichef Jon Murad in einer Erklärung.

"Dass es einen Hinweis darauf gibt, dass diese Schießerei durch Hass motiviert gewesen sein könnte, ist erschreckend, und diese Möglichkeit wird von der Polizei vorrangig geprüft", erklärte Bürgermeister Miro Weinberger.

Einer der Studenten hat eine Aufenthaltsgenehmigung, die beiden anderen haben auch einen US-amerikanischen Pass.

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