Bahnchaos im Januar: Es wird "kräftiger, länger und härter"

Vor dem 8. Januar sollen keine GDL-Streiks stattfinden. Danach sind längere und härtere Streiks geplant.
Vor dem 8. Januar sollen keine GDL-Streiks stattfinden. Danach sind längere und härtere Streiks geplant. Copyright Michael Probst/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Diana Resnik
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Im Januar steht eine Eskalation des Tarifstreits bei der Bahn bevor. Nach gescheiterten Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der GDL wollen Mitglieder nun längere und härtere Streiks. Was kommt auf die Fahrgäste zu?

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Schon ab Januar könnten die Züge wieder stillstehen: Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der GDL haben die Mitglieder der Lockführergewerkschaft für unbefristete Streiks gestimmt.

Bis zum 8. Januar kein Aufstand

Bis zum 8. Januar und damit über die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel soll es jedoch noch keinen neuen Aufstand geben, so der Gewerkschaftschef, Claus Weselsky.

Doch 2024 könnte es schnell zur Sache gehen. „Das, was jetzt kommt, wird kräftiger, wird länger, wird härter für die Kunden“, kündigte der GDL-Chef im Vergleich zu den bisherigen Warnstreiks an.

Der bisher längste GDL-Streik dauerte 5 Tage und 7 Stunden

555 Euro mehr im Monat will die Gewerkschaft. Außerdem fordert sie eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000 Euro. Die Deutsche Bahn hat nach eigenen Angaben eine Lohnerhöhung von 11 % angeboten. 

Den bisher längsten GDL-Streik im Personenverkehr gab es 2015. Er dauerte rund 127 Stunden, was 5 Tagen und 7 Stunden entspricht.

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