Zweikampf zwischen Haley und Trump in New Hampshire

Kurz vor der Vorwahlen in New Hampshire
Kurz vor der Vorwahlen in New Hampshire Copyright David Goldman/ AP
Von Greta Ruffino mit AP
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Nikki Haley stellt die geistige Fitness von Trump in Frage. Die aussischtsreiche Konkurrentin des Ex-Präsidenten setzt große Hoffnungen auf die Vorwahl in New Hampshire, doch Umfragen sehen Trump auch hier als klaren Sieger.

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Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner geht in die nächste Runde: Aussichtsreichste Rivalin Trumps bei der Vorwahl in New Hampshire ist die frühere Gouverneurin von South Carolina und Ex-UN-Botschafterin Nikki Haley.

Nach dem überraschenden Ausstieg des einst hoch gehandelten Gouverneurs von Florida, Ron DeSantis, läuft es nun auf einen Zweikampf zwischen Haley und Trump hinaus.

Haley will Trump stoppen und hofft auch ein besseres Abschneiden als in Iowa, wo Trump die Vorwahl mit mehr als 30 Prozent Vorsprung gewonnen hat.

Doch Umfragen sehen Trump auch in New Hampshire als klaren Sieger - er hielt am Abend in der Stadt Laconia seine letzte Kundgebung vor der Vorwahl ab.

Haley zweifelt an Trumps geistiger Fitness

Der Ton wird kurz vor der Vorwahl rauer, Haley verschärfte ihre Angriffe gegen Trump: die 52-jährige zweifelte die geistige Fitness des 77-jährigen an, nachdem dieser sie offenbar mehrmals mit Nancy Pelosi verwechselt hatte.

Der Ex-Präsident hatte sie am Freitag wohl mit der früheren Repräsentantenhaus-Vorsitzenden verwechselt, als er über die Erstürmung des Kapitols durch seine Anhänger am 6. Januar 2021 redete und sagte, dass Nikki Haley für die Sicherheit zuständig gewesen sei und ein Hilfsangebot seiner Regierung abgelehnt hätte.

Haley betonte, sie sei weder für die Sicherheit im Kapitol zuständig gewesen, noch habe sie sich damals in Washington aufgehalten. Ohnehin gibt es für Trumps Behauptung, dass er während der Belagerung Hilfe angeboten hat oder dass ein solches Angebot abgelehnt wurde, keine Belege.

Haley stellte immer wieder die geistlichen Fähigkeiten ihres 77-jährigen Konkurrenten in Frage und setzt sich seit ihrem Einstieg in den Wahlkampf für Tests zur geistigen Gesundheit für ältere Politiker ein - ein Seitenhieb nicht nur gegen Trump, sondern auch gegen den amtierenden 81-jährigen Präsidenten und vorraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten.

Trump antwortete, dass es einen kognitiven Test mit Bravour bestanden hätte.

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