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Olympiachef Tony Estanguet wegen Gehaltszahlungen im Visier der Justiz

Tony Estanguet behauptet, dass er nicht über seine Vergütung entscheide
Tony Estanguet behauptet, dass er nicht über seine Vergütung entscheide Copyright AP Photo/Aurelien Morissard
Copyright AP Photo/Aurelien Morissard
Von Heilika Leinus
Zuerst veröffentlicht am
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Die französische Finanzstaatsanwaltschaft ermittelt gegen den Organisationschef der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris wegen Gehaltszahlungen.

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Zeitungsrecherchen zufolge hat Tony Estanguet sein Jahresgehalt in Höhe von 270.000 Euro nicht als Lohn ausgezahlt bekommen. Stattdessen soll seine Firma dem Organisationskomitee der Spiele insgesamt 270.000 Euro in Rechnung gestellt haben. Die Rechnungen habe er dem Komitee monatlich zukommen lassen. 

Estanguet erklärte, er „entscheide nicht über seine Vergütung oder deren Struktur“.

Ein Sprecher des Organisationskomitees zeigte sich überrascht über die Ermittlungen.

Estanguets Gehalt ist nicht ungewöhnlich. Beispielsweise hat er bisher weniger verdient als Sebastian Coe, Cheforganisator der Olympischen Spiele 2012 in London.

Die XXXIII. Olympischen Sommerspiele werden bereits in fünfeinhalb Monaten, zwischen dem 26. Juli und dem 11. August 2024 in Paris stattfinden.

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