100 Tote bei Essensausgabe in Gaza: UNO fordert unabhängige Untersuchung

Die Türkei, Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien verurteilen den Beschuss von Palästinensern durch israelische Streitkräfte in Gaza.
Die Türkei, Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien verurteilen den Beschuss von Palästinensern durch israelische Streitkräfte in Gaza. Copyright Mahmoud Essa/Copyright 2024 The AP. All rights reserved.
Von Diana Resnik mit AP
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Die Türkei hat den israelischen Beschuss von Palästinensern bei der Essensausgabe in Gaza als "ein weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit" verurteilt. Die UNO fordert eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls.

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Die Türkei, Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien verurteilen den Beschuss von Palästinensern durch israelische Streitkräfte in Gaza. Die Menschen warteten auf die Essensausgabe, als das israelische Militär das Feuer eröffnete.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen gab es mehr als 100 Tote und mindestens 700 Verletzte.

Türkei: "Ein weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit"

Israel behauptet, seine Truppen hätten geschossen, weil sie sich von der Menschenmenge bedroht fühlten und einen Angriff auf den humanitären Hilfskonvoi verhindern wollten. Die meisten Todesopfer seien im Chaos niedergerampelt worden. 

Das türkische Außenministerium spricht von "einem weiteren Verbrechen gegen die Menschlichkeit".

Die UNO verurteilt das Geschehen

Die UNO – aber auch Länder wie Frankreich, Italien und Deutschland – fordern eine unabhängige Untersuchung des Geschehens.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hat den Vorfall ebenfalls verurteilt, wie er auf X, ehemals Twitter bekundete. 

Guterres verurteilte den Beschuss von Palästinensern durch israelische Streitkräfte.

"Die Menschen in Gaza brauchen dringend Hilfe. Doch die UNO kommt seit mehr als einer Woche nicht mehr in den Norden von Gaza", so Guterres.

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