Tiflis: Stoltenberg kritisiert Präsidentschaftswahlen in Russland

Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Wahlen in Russland kritisiert.
Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Wahlen in Russland kritisiert. Copyright Sergei Grits/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Diana Resnik
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NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat erklärt, die Präsidentschaftswahlen in Russland seien "weder frei noch fair". In Tiflis traf er den georgischen Premierminister, um über eine mögliche Kooperation Georgiens mit der NATO zu sprechen.

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Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärte, die Präsidentschaftswahlen in Russland seien "weder frei noch fair" gewesen.

"Die Organisation von Wahlen in den besetzten Teilen Georgiens und der Ukraine durch Russland ist völlig illegal", betonte er.

Dies sagte Stoltenberg in der georgischen Hauptstadt Tiflis, wo er sich im Rahmen seiner Südkaukasus-Reise mit dem georgischen Ministerpräsident traf. Auf X sicherte er Georgien seine Unterstützung für seine Souveränität und territoriale Integrität zu. 

Stoltenberg sprach auch von einer möglichen Kooperation zwischen Georgien und der NATO: "Bei unserem Treffen haben wir auch die Sicherheit im Schwarzen Meer angesprochen, die sowohl für Georgien als auch für die NATO von Bedeutung ist", sagte er. 

"Russlands Krieg gefährdet die Freiheit der Schifffahrt und bedroht die weltweite Lebensmittelversorgung. Aber mit unserer Unterstützung hat die Ukraine zurückgeschlagen und einen großen Teil der russischen Schwarzmeerflotte zerstört oder beschädigt. Der Erfolg der Ukraine hat es ihr ermöglicht, den für die Wirtschaft und die weltweite Ernährungssicherheit lebenswichtigen Getreideschiffsverkehr wieder aufzunehmen", so Stoltenberg. 

Davor war Stoltenberg in Baku, wo er die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und der NATO erörterte. 

Seine Südkaukasus-Reise wird an diesem Dienstag in Armenien enden.

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