"USA werden nicht nachgeben": Washington will Waffenhilfe an Kiew fortsetzen

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin (l.) und sein ukrainischer Amtskollege Rustem Umjerow
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin (l.) und sein ukrainischer Amtskollege Rustem Umjerow Copyright Michael Probst/AP Photo
Von Euronews
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Eine Ukraine-Konferenz auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein nutzte US-Verteidigungsminister Austin, um der Ukraine weitere Hilfe aus Washington zu versprechen. Trotz der Tatsache, dass sich der Kongress diesbezüglich derzeit querstellt.

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Die USA haben angekündigt, die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland weiterhin unterstützen zu wollen. Das teilte Verteidigungsminister Lloyd Austin zum Auftakt einer Ukraine-Konferenz auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein an.

"Seit mehr als zwei Jahren bieten die ukrainischen Streitkräfte Putins Aggression die Stirn. Jetzt sind die ukrainischen Truppen in harte Auseinandersetzungen verwickelt. Die ukrainische Zivilbevölkerung ist einem ständigen Beschuss russischer Raketen und iranischer Drohnen ausgesetzt. Doch die Ukraine wird nicht nachgeben, und die USA auch nicht".

Derzeit blockiert der US-Kongress die Finanzierung zusätzlicher Waffen für die Front. Austin sagte, dass er weiterhin große Unterstützung für die Ukraine in beiden Kammern des Kongresses, sehe. Er sei optimistisch, dass es Fortschritte geben werde.

In der Region Donezk gehen die russischen Angriffe derweil weiter. Die Polizei brachte sieben Einwohner des Dorfs Zhelanne in Sicherheit. Am Vortag wurde ein Mann verletzt, als sein Haus von Raketen getroffen wurde.

Unterdessen sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Stadt Belgorod drei Menschen verletzt worden. Das teilte der Gouverneur der Region mit. In den sozialen Medien veröffentlichte Videos zeigten beschädigte Häuser und verbrannte Autos.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden zwei ukrainische Drohnen über Belgorod und eine weitere über der Nachbarregion Woronesch abgeschossen. Über Schäden oder Verletzte wurden keine Angaben gemacht.

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