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Bosnien und Herzegowina: Orbán spricht sich für schnellen EU-Beitritt aus

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán und die Vorsitzende des Ministerrats von Bosnien und Herzegowina Borjana Krišto haben sich in Sarajevo getroffen.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán und die Vorsitzende des Ministerrats von Bosnien und Herzegowina Borjana Krišto haben sich in Sarajevo getroffen. Copyright AP/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit AP
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Der ungarische Ministerpräsident Orbán hat angekündigt, sich für einen schnellen EU-Beitritt Bosnien und Herzegowinas einzusetzen.

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Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat während eines Aufenthaltes in Bosnien und Herzegowina angekündigt, den EU-Beitritt des Landes beschleunigen zu wollen.

Orbán will sich für schnellen Beitritt einsetzen

Sobald Ungarn im Juli die rotierende EU-Ratspräsidentschaft übernehme, werde man sich für einen schnellen Beitrittsprozess einsetzen, teilte er auf der Plattform X mit.

"Wenn wir der europäischen Wirtschaft neuen Schwung verleihen und die EU vor illegaler Migration schützen wollen, brauchen wir die Westbalkanländer", so Orbán weiter.

Im März hatte die Europäische Union beschlossen, Beitrittsverhandlungen mit Bosnien und Herzegowina aufzunehmen. Wie lange es bis zu einem Beitritt des Westbalkanstaates dauern könnte, ist offen.

In einer aktuellen Euronews-Umfrage sprachen sich 37 Prozent der befragten EU-Bürger:innen für einen Beitritt Bosnien und Herzegowinas aus. 33 Prozent waren dagegen. Damit war Bosnien und Herzegowina hinter der Ukraine mit einer Zustimmung von 45 Prozent der beliebteste Beitrittskandidat.

Orbán soll in der Republika Srpska geehrt werden

Am Freitag besucht Orbán die Teilrepublik Republika Srpska, eine von zwei Entitäten des Staates Bosnien und Herzegowina.

"Im Rahmen unserer verantwortungsvollen Nachbarschaftspolitik werden wir die Entwicklung der Republika Srpska weiterhin nach Kräften unterstützen", teilte der ungarische Ministerpräsident mit.

Präsident Milorad Dodik gilt als Russland-nah und EU-skeptisch, vergangenes Jahr verlieh er dem russischen Präsidenten Wladimir Putin den höchsten Orden der Republik. Auch Orbán soll diese Ehre zuteilwerden.

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