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Nach Explosionen: Iran dementiert Angriffe aus dem Ausland

Eine Frau geht im Norden Teherans an einem Banner vorbei, auf dem Raketenabschüsse zu sehen sind
Eine Frau geht im Norden Teherans an einem Banner vorbei, auf dem Raketenabschüsse zu sehen sind Copyright Vahid Salemi/AP Photo
Copyright Vahid Salemi/AP Photo
Von Euronews
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Nach den vermeintlich israelischen Angriffen auf den Iran hat Teheran die Vorkommnisse heruntergespielt. Die Regierung erklärte, was für den Lärm der Explosionen verantwortlich gewesen sei.

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Die Berichte über Raketenangriffe auf den Iran sind von den dortigen Staatsmedien zurückgewiesen worden. Es habe sich nicht um eine breit angelegte Attacke gehandelt.

Im Staatsfernsehen hieß es, dass mehrere kleine Flugobjekte am Himmel von Isfahan gesichtet und getroffen worden seien. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht. Der Lärm, der zu hören gewesen sei, sei auf die Luftabwehr zurückzuführen, hieß es.

Einschränkungen im Flugverkehr

Die Rede war von Mini-Drohnen, die nach Angaben eines Experten innerhalb des Landes von sogenannten "Infiltratoren" gestartet und abgeschossen worden seien. Es habe keinen Angriff aus dem Ausland auf iranische Städte gegeben, hieß es im Staatsfernsehen.

In mehreren Provinzen wurden Luftverteidigungssysteme aktiviert sowie der kommerzielle Flugverkehr eingeschränkt. Später öffnete der Iran seinen Luftraum wieder. Internationale Airlines haben ihre Flüge jedoch umgeleitet, um den iranischen Luftraum zu meiden.

Auswirkungen auf Kreditwürdigkeit Israels

Aufgrund der Spannungen im Nahen und Mittleren Osten haben die asiatischen Aktienmärkte bei ihrer Eröffnung am Freitag deutliche Rückgänge verzeichnet. Der japanische Nikkei brach am Morgen um mehr als drei Prozent ein.

Zudem senkte die Ratingagentur Standard & Poor's Israels langfristige Kreditwürdigkeit ab. Das Unternehmen teilte bereits am Donnerstag mit, dass die Note von AA- auf A+ herabgesetzt wurde, der Ausblick sei nun negativ. Als Begründung wurde die Konfrontation mit dem Iran genannt, "bereits jetzt hohen geopolitischen Risiken für Israel" erhöhe.

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