María Corina Machado verkündet, dass "die Zeit der Freiheit" für Venezuela gekommen ist. Sie erklärt, dass Nicolás Maduro wegen seiner Verbrechen vor ein internationales Gericht gestellt wird und dass die USA nach seiner Weigerung, zu verhandeln, versprochen haben, das Gesetz durchzusetzen.
Die Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado erklärt in einer in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Erklärung, dass es an der Zeit sei, dass in Venezuela die Volkssouveränität herrsche. Sie erwähnt die Freilassung der politischen Gefangenen und die Rückkehr der Exilanten.
Sie erkennt Edmundo González Urrutia als rechtmäßigen Präsidenten und Befehlshaber der Streitkräfte nach den Wahlen vom 28. Juli an. Sie ruft die Venezolaner innerhalb und außerhalb des Landes auf, weiterhin auf einen demokratischen Übergang vorbereitet zu sein.
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado hat angekündigt, dass "die Zeit der Freiheit gekommen ist".
Machado weist darauf hin, dass Nicolás Maduro für Verbrechen, die er an Venezolanern und Bürgern anderer Nationen begangen hat, vor der internationalen Justiz steht. Ihrer Erklärung zufolge hat die US-Regierung angesichts der Weigerung Maduros, eine Verhandlungslösung zu akzeptieren, ihr Versprechen erfüllt, "das Gesetz durchzusetzen".
Aufruf zum Handeln
Die Botschaft enthält einen dringenden Aufruf zur "Herrschaft der Volkssouveränität und der nationalen Souveränität" in Venezuela, mit konkreten Zielen:
- Freilassung der politischen Gefangenen.
- Aufbau eines "außergewöhnlichen Landes".
- Erleichterung der Rückkehr von Exilvenezolanern.
Anerkennung von González Urrutia
Ein zentrales Element des Kommuniqués ist die ausdrückliche Anerkennung von Edmundo González Urrutia als "legitimer Präsident Venezuelas", basierend auf den Ergebnissen der Wahlen vom 28. Juli (voraussichtlich 2024). Machado erklärt, González Urrutia solle "unverzüglich sein verfassungsmäßiges Mandat übernehmen" und als Oberbefehlshaber der nationalen Streitkräfte anerkannt werden.
Vorbereitungen für den Übergang
Machado erklärt, dass sie "bereit sind, unser Mandat durchzusetzen und die Macht zu übernehmen" und verspricht, wachsam zu bleiben, bis ein "demokratischer Übergang" erreicht ist. In der Botschaft werden die Anweisungen für zwei Gruppen unterschieden:
- Venezolaner im Lande: Sie sollten bereit sein, Mitteilungen über offizielle Kanäle zu empfangen.
- Die Venezolaner im Ausland: Sie werden aufgefordert, sich zu mobilisieren, die Regierungen und die Bürger der Welt zu aktivieren und sie in "die große Operation des Aufbaus des neuen Venezuela" einzubeziehen.
Die Botschaft schließt mit einem Ton der Zuversicht und Entschlossenheit: "Wir bleiben alle wachsam und in Kontakt" und endet mit dem Ausruf "VENEZUELA WIRD FREI SEIN! Wir gehen Hand in Hand mit Gott, bis zum Ende". Mit diesen Worten wird ein Übergang zur Demokratie und ein Ende des bolivarischen Regimes von Maduro gefordert.