Derartige Eismassen hat es auf der Elbe seit mindestens einem Jahrzehnt nicht gegeben. An diesem Wochenende kamen trotz frostiger Temperaturen zahlreiche Menschen bei Hamburg an die Ufer der Elbe, um die rieisigen Eisberge und Schneemassen anzuschauen. Hier sind die viralen Bilder.
In der Stadt Hamburg ist der meiste Schnee inzwischen wieder getaut. Doch bei Temperaturen von minus 11 Grad türmen sich die Eisberge in der Nähe der Elbbrücke bei Geesthacht in Richtung Niedersachsen.
Viele Schaulustige gingen trotz der frostigen Temperaturen am Wochenende am Elbufer spazieren. Vor allem Familien mit Kindern bestaunten die Eismassen.
Das aktuelle Spektakel ist vielleicht nur ein Vorspiel auf die nächste Kältewelle Ende des Monats.
Fotos von Eisbergen gehen viral
Im Internet gehen die Bilder von Eisbrechern und Eismassen viral.
"Das hatten wir so auch noch nicht“, staunt Andreas Schultz, Leiter der Spezialschiff-Flotte beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) in BILD. "Das Eis reicht vom Grund der Elbe gut zehn Meter in die Höhe".
Zwischen Geesthacht und Lauenburg sind rund um die Uhr sechs Eisbrecher unterwegs, die versuchen, den Fluss für die Schiffahrt offen zu halten.
Verantwortlich für das Entstehen der Eisberge ist das Niedrigwasser. Der Abfluss der Elbe lag zwischenzeitlich bei nur etwa 300 Kubikmetern pro Sekunde. Für ein ungehindertes Abfließen des Eises wären laut Experten mindestens 500 Kubikmeter pro Sekunde notwendig.