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Drama in der Schweiz: Lawine reißt Deutschen in den Tod

Auf diesem von der Bergrettung Pongau zur Verfügung gestellten Foto suchen Retter nach einem Lawinenabgang im Salzburger Pongau im Westen Österreichs nach Menschen, Samstag, 17. Januar 2026
Auf diesem von der Bergrettung Pongau zur Verfügung gestellten Foto suchen Retter nach einem Lawinenabgang im Salzburger Pongau im Westen Österreichs nach Menschen, Samstag, 17. Januar 2026 Copyright  Markus Schreiber/Bergrettung Pongau
Copyright Markus Schreiber/Bergrettung Pongau
Von Malek Fouda
Zuerst veröffentlicht am
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Rettungsdienste und Lawinenhunde versuchten, den Verschütteten zu befreien. Auch in den Alpen in Österreich wurden fünf Skifahrer von zwei Lawinen mitgerissen. Warum häufen sich die Unfälle?

Ein deutscher Skifahrer wurde in den Schweizer Alpen verschüttet und starb. Er machte am Freitag Mittag eine Ski-Tour am Berg Piz Badus, als sich eine Lawine löste, wie Bild berichtet.

Rettungsdienste und Lawinenhunde versuchten, den Verschütteten zu befreien. Doch der Deutsche wurde tot geborgen. Vier weitere Sportler wurden lebend gefunden. Sie erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser der Schweiz eingeflogen.

Lawinen-Drama in österreichischen Alpen

Auch in Österreich ereignete sich ein Lawinen-Unfall. Fünf Skifahrer sind am Samstag bei zwei Lawinenabgängen im Salzburger Pongau im Westen Österreichs ums Leben gekommen, wie die Behörden mitteilten.

Vier weitere Skifahrer kamen bei einem Schneerutsch im Gasteinertal südlich der Stadt Salzburg ums Leben, der sieben Personen mitriss. Zwei Personen erlitten Verletzungen, eine davon ist in kritischem Zustand, während eine dritte Person unverletzt davonkam, so die Behörden.

"Diese Tragödie zeigt auf schmerzliche Weise, wie ernst die aktuelle Lawinensituation ist", sagte Gerhard Kremser, Bezirksleiter der Pongauer Bergrettung, und verwies auf die "klaren und wiederholten Warnungen" vor der Lawinengefahr.

Bergung der Leichen

Vier Rettungshubschrauber, Hundestaffeln der Bergrettung und des Roten Kreuzes sowie ein Kriseninterventionsteam waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und die Leichen zu bergen.

Nur wenige Stunden zuvor wurde eine Skifahrerin im nahe gelegenen Bad Hofgastein auf einer Höhe von rund 2.200 Metern unter einer Lawine begraben. Nach Angaben der Behörden gab es weitere Lawinenabgänge in der Region, die aber glücklicherweise keine Opfer forderten.

"Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien. Diese Tragödie zeigt auf schmerzliche Weise, wie ernst die aktuelle Lawinensituation ist", so Kremser weiter.

Lawinenabgänge sind in der Region zu dieser Jahreszeit an der Tagesordnung. Am Dienstag kam ein 13-jähriger Junge ums Leben, nachdem ihn eine Lawine beim Skifahren mitgerissen hatte. In der Woche zuvor war ein 58-jähriger Skifahrer bei einem ähnlichen Vorfall ums Leben gekommen.

Die Behörden bitten die Skifahrer dringend, vorsichtig zu sein und die offiziellen Ratschläge und Wetterwarnungen zu befolgen, um das Risiko schwerer Verletzungen oder des Todes zu vermeiden.

Weitere Quellen • AP

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