Einsatzkräfte haben acht Leichen nach einem Lawinenabgang nahe dem Lake Tahoe in der Sierra Nevada in Kalifornien geborgen – die tödlichste Lawine in den USA seit fast fünfzig Jahren. Ein Skifahrer gilt weiterhin als vermisst.
Die Sheriff von Nevada County, Shannan Moon, erklärte, der Einsatz habe sich von einer Rettungs- zu einer reinen Bergungsaktion gewandelt. Sechs weitere Mitglieder derselben Gruppe im ungesicherten Gelände überlebten, nachdem sie sich während eines heftigen Wintersturms im Schnee eingegraben hatten.
Fachleute berichten, mehrere Wochen Trockenheit hätten eine schwache Altschneeschicht hinterlassen. Danach fiel in kurzer Zeit viel Neuschnee, der sich kaum mit der Unterlage verband und eine instabile Schneetafel bildete. Für das Gebiet galten Lawinenwarnungen, bevor die Gruppe zu ihrer dreitägigen Tour aufbrach.