Historisch niedriger Gasspeicher: Grüne sind alamiert und fordern Sondersitzung mit Ministerin Reiche. Können wir die eisigen Wintertemperaturen überstehen?
Wie steht es um die deutschen Gasspeicher? Aktuell sind diese nur noch zu weniger als 28 Prozent gefüllt, doch die Bundesnetzagentur sagt, die Versorgung sei stabil. Jetzt zweifeln die Grünen und beantragen eine Sondersitzung des Bundestags-Ausschusses für Wirtschaft und Energie mit Ministerin Katherina Reiche (CDU).
Die Grünen bezweifeln, dass die Ministerin ihren Job macht, wie die WELT unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur berichtete. Die Lage sei angespannt. Die Grünen machen sich Sorgen vor tiefen Wintertemperaturen und den schnell sinkenden Gasbeständen.
"Wir wollen wissen, was das Ministerium unternimmt, um gut durch den Winter zu kommen", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner.
Der Winter gehe noch viele Wochen, wobei weiterhin tiefste Temperaturen in großen Teilen des Landes prognostiziert wurden. Der Gasbedarf zum Heizen sei hoch.
Die Grünen sind besorgt: "Sie hoffen aufs Wetter." Weiter hieß es: "Wie plant die Ministerin, die Regeln rasch anzupassen, um die Speicher wieder zu füllen?"
Das Bundeswirtschaftsministerium sagte, schwimmende Flüssiggasterminals stünden mittlerweile für die Versorgung zur Verfügung. "Die inzwischen gut ausgebaute LNG-Infrastruktur in Deutschland und Europa ermöglicht neben der bestehenden und sicheren Hauptversorgung durch norwegisches Pipelinegas die notwendigen Importe nach Deutschland.
"Die Gasversorgung ist sichergestellt.", hieß es.