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Nach PKW-Panne: 49 Tote in der Sahara – Überlebende liefen mehr als 50 km

Eine Sandale liegt auf dem Boden in Nigers Wüstenregion im südlichen Zentrum der Sahara, am dritten Juni 2018.
Eine einzelne Sandale liegt auf dem Boden in der Wüstenregion Nigers im südlichen Zentral-Sahara-Gebiet am dritten Juni 2018. Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Gavin Blackburn
Zuerst veröffentlicht am
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Die 49 Opfer wurden an Ort und Stelle in Massengräbern beigesetzt. Überlebende liefen mehr als 50 Kilometer um zu überleben.

Im Norden Nigers sind in der Sahara mindestens 49 Menschen verdurstet. Ihr Lastwagen war liegen geblieben, sie saßen tagelang fest, teilten die Behörden am Freitag mit.

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Die Opfer, allesamt Bürger Nigers, waren auf dem Rückweg von einem religiösen Fest in Mali. Der Lastwagen blieb laut der Gouverneursverwaltung der Region Agadez in einem Onlinebeitrag mehr als 80 Kilometer westlich von Assamaka, nahe der Grenze zu Mali und Algerien, stehen.

Zwei Männer überlebten. Sie liefen mehr als 50 Kilometer zu einer Wasserstelle und schlugen sich anschließend weiter nach Assamaka durch, wo sie die Behörden alarmierten, so die Gouverneursverwaltung.

Eine von Generalgouverneur Ibra Boulama Issa entsandte Delegation erfuhr vor Ort, dass der Lastwagen mehrere Tage unterwegs gewesen war. Er war aus der malischen Stadt Talhandek gestartet, rund 300 Kilometer von der Grenze zu Niger entfernt.

Unklar blieb zunächst, warum der Lastwagen liegen blieb und wie lange die Passagiere warten mussten.

Felsformationen in der Sahara außerhalb des Stadtzentrums von Djanet, am fünften Juli 2025
Felsformationen in der Sahara außerhalb des Stadtzentrums von Djanet, am fünften Juli 2025 AP Photo

„Vor Ort waren die Feststellungen besonders erschütternd. Unter dem bewegungslosen Lastwagen und in seiner Umgebung lagen Dutzende lebloser Körper“, erklärte die Gouverneursverwaltung von Agadez.

Von der Verwaltung veröffentlichte Fotos zeigten Leichen in der Wüste, umgeben von verstreuter Kleidung und persönlichen Gegenständen.

„Die Reisenden hatten kein Wasser mehr und konnten das Fahrzeug trotz der Bemühungen des Fahrers, seines Gehilfen und der Passagiere nicht reparieren. Sie waren mitten in einer feindlichen Umgebung eingeschlossen, in der extreme Temperaturen und fehlende Versorgungsmöglichkeiten das Überleben äußerst schwierig machen“, hieß es weiter.

Die 49 Todesopfer bestatteten Helfer noch am Unglücksort in Massengräbern. Für die Überlebenden sei dies eine „besonders heikle und emotional zermürbende Aufgabe“ gewesen, erklärten die Behörden.

Weitere Quellen • AP

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