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IWF beobachtet Chinas Wirtschaftswachstum inmitten von Handelskonflikten

IWF-Chefin Kristalina Georgiewa.
IWF-Chefin Kristalina Georgiewa. Copyright  AP Photo/Andy Wong
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Von Eleonora Vasques
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Für andere Großmächte, die mit Peking um rasant wachsende Hightech konkurrieren, sind präzise Daten zur chinesischen Digitalwirtschaft zentral.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und das offizielle chinesische Statistikamt haben am Mittwoch eine neue Absichtserklärung unterzeichnet. Sie soll die Erfassung von Chinas digitaler Wirtschaft verbessern.

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China zählt in Bereichen wie Künstliche Intelligenz und E‑Commerce inzwischen zur Weltspitze. Für eine realistische Bewertung von Wirtschaftskraft und Wachstum braucht es deshalb statistische Modelle, die auch den Wert immaterieller Güter wie Cloud-Dienste und Big-Data-Anwendungen berücksichtigen.

China will sich dabei am System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen der Vereinten Nationen 2025 (SNA 2025) orientieren. Dieser weltweite Statistikstandard bezieht immaterielle Vermögenswerte ausdrücklich ein. Es ist die erste größere Überarbeitung des Rahmens seit 17 Jahren.

Die Vereinbarung schaffe einen Rahmen für die Zusammenarbeit bei der Umsetzung des SNA 2025, teilte der IWF in einer Erklärung mit. Dazu gehörten Arbeiten zur Messung der digitalen Wirtschaft, von KI, Cloud Computing, digitalen Vermittlungsplattformen sowie von Daten als eigenständigem Wirtschaftsgut.

Die Vereinbarung fördere zudem den kontinuierlichen Austausch internationaler Erfahrungen und die Qualität, Transparenz und Vergleichbarkeit amtlicher Statistiken, hieß es weiter. Die Kooperation solle durch Besuche auf hoher Ebene, Expertentreffen, Fachworkshops, gemeinsame Analysen sowie den Austausch über statistische Verfahren und Methoden stattfinden.

Der Schritt zu mehr Transparenz erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Spannungen Chinas mit den USA und der EU. Die politischen Beziehungen geraten durch Handelsungleichgewichte zunehmend unter Druck.

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