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Trump nennt getöteten General Soleimani "Hurensohn"

Trump nennt getöteten General Soleimani "Hurensohn"
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AP
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Es ist nichts Neues, dass Donald Trump in seiner Wortwahl nicht gerade zimperlich ist. Bei einem Wahlkampfauftritt in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin hat er jetzt aber einen besonders derben Spruch von sich gegeben.

Schimpftirade Richtung Iran

In seiner Rede vor jubelnden Anhängern bezeichnete er den toten iranischen Topgeneral Ghassem Soleimani als "Hurensohn, den man schon vor 20 Jahren hätte umbringen sollen." Washington hatte den Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden Anfang Januar durch einen gezielten US-Drohnenangriff töten lassen.

Trump begründete das mit einer konkreten Terrorgefahr, die von Soleimani ausging. Er habe Anschläge auf mindestens vier US-Botschaften geplant. Und: Nur Al-Qaida-Chef bin Laden habe "mehr amerikanisches Blut an den Händen" gehabt.

Alles nur ein Ablenkungsmanöver?

Von solchen konkreten Anschlagsplänen hat sein eigener Verteidigungsminister, Mark Esper, aber nichts gewusst. Er fiel Trump vor einigen Tagen in den Rücken und sagte, konkrete Beweise gegen Soleimani habe es nicht gegeben.

Die Opposition in den USA wirft dem Präsidenten vor, er habe den General töten lassen, um von den Problemen im eigenen Land abzulenken, Stichwort Amtsenthebungsverfahren. Es gehe ihm vor allem darum, vor seinen Fans in den USA den starken Mann zu spielen und sich so im Wahlkampf Stimmen zu sichern. Trumps jüngste Tiraden gegen den toten Iraner würden das einmal mehr bestätigen.

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