Großbritannien: Gehen oder Bleiben aus wirtschaftlicher Sicht

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Von Euronews
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In einem Monat entscheiden Großbritanniens Bürger, ob ihr Land die Europäische Union verlässt oder in der Staatengemeinschaft bleibt.

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In einem Monat entscheiden Großbritanniens Bürger, ob ihr Land die Europäische Union verlässt oder in der Staatengemeinschaft bleibt. Für Premierminister David Cameron ist die Sache klar: Ein EU-Austritt würde Großbritannien wirtschaftlich schwer schaden, meint er.

Die EU zu verlassen, würde das Land in die Rezession stürzen, sagt der Premierminister. “Es könnte das erste Mal sein, dass man eine Rezession selbst herbeiführt”, fügt Cameron hinzu.

With George_Osborne</a> at <a href="https://twitter.com/BandQ">BandQ as Treasury analysis shows leaving EU would trigger recession and cost 500,000 jobs. pic.twitter.com/4A1ADb5tpU

— David Cameron (@David_Cameron) May 23, 2016

Finanzminister George Osborne spricht ebenfalls von unheilvollen ökonomischen Konsequenzen: “Innerhalb von zwei Jahren wären mindestens eine halbe Million Arbeitsplätze weg. Und das ist noch eine vorsichtige Schätzung. In Großbritannien könnten 820.000 Stellen wegfallen”, meint Osborne.

Fantastic to be in beautiful York earlier today – one month until Brexit vote_leave</a> <a href="https://t.co/HGCLyYVkeD">pic.twitter.com/HGCLyYVkeD</a></p>&mdash; Boris Johnson (BorisJohnson) May 23, 2016

Boris Johnson ist zwar Parteigenosse von Cameron und Osborne, in Sachen EU aber ganz anderer Meinung. Großbritannien muss sich von Brüssel lösen, findet er. Auch Johnson führt wirtschaftliche Gründe an:

“Warum schicken wir pro Jahr zehn Milliarden Pfund netto nach Brüssel? Ein Teil wird von Freunden ausgegeben, ein anderer Teil für Stierkampf in Spanien. Finden Sie, dass die Briten Stierkampf in Spanien finanzieren sollten? Sicher nicht”, so Johnson.

Mit einem EU-Austritt würde Großbritannien wieder die Kontrolle im eigenen Land und über die eigene Politik erlangen, sagt Johnson.

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