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Londoner Börse zittert

Londoner Börse zittert
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Von Renate Birk mit dpa
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Pfund Sterling fällt tief.

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Nachdem durchgesickert ist, dass die britische Regierung gar nicht mehr an einen Erfolg der Brexit-Gespräche glaubt, ist es an der Londoner Börse rapide bergab gegangen. Das Pfund Sterling fiel massiv gegenüber dem Euro und ist nur noch einen Euro 11 wert.

Das britische Amt für Statistik legte außerdem deprimierende Zahlen vor: im Vergleich zum Vorjahr sank die Arbeitsproduktivität um 0,5 Prozent.

Auch das IFS, Institut für Steuerstudien, prophezeit Übles: unter anderem dass die Staatsschulden so in die Höhe schießen würden, dass das Land mit einem Schuldenberg zu kämpfen haben wird wie seit den 1960-er Jahren nicht mehr, und das, so erklärt der Think-Tank, auch wenn es einen "angehend geregelten Brexit" geben würde. Dieser wird jedoch immer unwahrscheinlicher. Mit "großen Auswirkungen" auf Gläubiger und Schuldner sei zu rechnen, so IFS

Für den mächtigen Börsenplatz London sieht es immer dunkler aus. Und so hüllt sich auch heute die britische Hauptstadt wieder in Nebel und Smog.

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