Großbritannien: Arbeitslosigkeit steigt um Rekordwert

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In Großbritannien erreicht die Arbeitslosigkeit Rekordausmaße. Gleichzeitig fehlen wegen der Einreisebeschränkungen Erntehelfer in der Landwirtschaft.

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In Großbritannien erreicht die Arbeitslosigkeit in der Corona-Krise Rekordausmaße. Im April wuchs die Zahl der Menschen, die Arbeitslosenhilfe beantragten um 856.500 - das ist der höchste bisher verzeichnete Anstieg innerhalb eines Monats.

Gleichzeitig fehlen dem Land wegen der Einreisebeschränkungen Erntehelfer in der Landwirtschaft. Ernährungsminsiter George Eustice rief die BritInnen deswegen dazu auf, den Bauern zu helfen.

Insgesamt waren in Großbritannien im April laut Statistikbehörde 2,1 Millionen Menschen arbeitslos. Schlimmere Auswirkungen seien durch die Einführung einer Art Kurzarbeitergeld verhindert worden. ExpertInnen gehen davon aus, dass sich die Krise in den kommenden Monaten verschärft. Finanzminister Rishi Sunak warnte vor einer schweren Rezession, wie Großbritannien sie bisher nicht erlebt habe.

EU-weit haben fast ein Viertel vorübergehend ihren Job verloren

Die Auswirkungen der Krise sind in ganz Europa zu spüren: In einer Umfrage des EU-Forschungsinstituts Eurofound gaben fast als ein Viertel der Befragten an, ihren Job vorübergehend verloren zu haben, fünf Prozent sind demnach dauerhaft ohne Arbeit. Spanien geht davon aus, dass die Arbeitslosigkeit im Land bis Ende des Jahres auf 19 Prozent steigen könnte.

Mit am schlimmsten betroffen ist das Gastronomiegewerbe. Viele versuchen sich mit einem Lieferangebot über Wasser zu halten, während die Restaurants unter anderem in Frankreich weiter geschlossen sind.

In Paris machten RestaurantbesitzerInnen mit einer Aktion auf ihre Lage aufmerksam. Sie fürchten, dass ihre Einkünfte aufgrund von Abstandsregeln deutlich geringer ausfallen werden, selbst wenn sie wieder öffnen dürfen und verlangen deswegen unter anderem, dass Verkaufsbuden diesen Sommer nicht öffnen sollten.

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