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Kehraus in Frankreich: Cafés, Bars und Restaurants geschlossen

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Kehraus in Frankreich: Cafés, Bars und Restaurants geschlossen
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Begleitet von vorbeugenden Maßnahmen gegen eine Ansteckungsgefahr hat in Frankreich die erste Runde der Kommunalwahlen begonnen.

Dabei werden landesweit neue Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gewählt. Im Kampf gegen das Coronavirus hatte die Regierung am Samstag verfügt, dass seit der vergangenen Nacht alle Restaurants, Cafés und Bars geschlossen bleiben müssen.

Ministerpräsident Edouard Philippe begründete den Schritt mit dem starken Anstieg der Coronavirusfälle in Frankreich. Er rief zu mehr Disziplin auf:

"Wir haben zuviele Menschen in Cafés und Restaurants gesehen. Das würde ich normalerweise begrüßen, weil es dem Frankreich entspricht, das wir alle lieben. Aber für einige Wochen ist das etwas, was wir nicht tun sollten."

Die bisherigen Maßnahmen seien offensichlich nicht ausreichend gewesen, sagte Philippe. Der beste Weg sei räumliche Distanz.

Für Montag war bereits die Schließung aller Schulen und anderer Bildungseinrichtungen angeordnet worden.

In Frankreich gilt jetzt offiziell die sogenannte "Phase 3", die höchste Stufe im Kampf gegen Epidemien. Dadurch sind auch Einschränkungen im Verkehrswesen von Städten und Gemeinden zu erwarten.

In Lyon etwa wird der öffentliche Nahverkehr ab Montag um rund 30 Prozent eingeschränkt. Busfahrer verkaufen keine Fahrscheine mehr

Die Zahl der bestätigten Coronavirusfälle liegt in Frankreich bei 4500. Landesweit sind über 90 Todesopfer zu beklagen.