Gut gesattelt: Die meisten Fahrräder kommen aus Portugal

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Im europäischen Ranking der Tophersteller ist Portugal mehr als 2,5 Millionen Fahrrädern dieses Jahr zur Nummer 1 aufgestiegen, sowohl bei konventionellen Drahteseln als auch bei elektrischen Rädern.

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Fahrräder sind seit Pandemiebeginn ein Megatrend, das Wachstum lag 2020 allein in Deutschland bei 60 Prozent, Volumen: 10 Milliarden Euro. Dominiert wird er Markt von europäischen Herstellern, chinesische Räder spielen keine Rolle im abgeschotteten europäischen Markt. Aus Asien kommen allerdings viele und wichtige Komponenten wie Schaltungen. 

Im europäischen Ranking der Tophersteller ist dieses Jahr Portugal zur Nummer 1 aufgestiegen, sowohl bei konventionellen Drahteseln als auch bei elektrischen Fahrrädern. Laut Eurostat wurden dort 2020 mehr als 2,5 Millionen Fahrräder produziert. Dahinter rangieren Italien, Deutschland, Polen und dann die Niederlande. 

2021 hätte für die Branche noch besser laufen können, wäre da nicht ein Problem: Nur wenige Hersteller könnnen die Nachfrage voll bedienen, denn es fehlen Container, es fehlen Transportkapazitäten: Die global vernetzten Lieferketten haben ihren Rythmus noch nicht wiedergefunden. Fachleute rechnen damit, das erst 2023 alles wieder rund làuft, zumindest im Fahradsektor. Darauf setzen in Portugal rund 8000 Beschäftigte.

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