Diese 2 Unternehmen haben es in die Top-20-Liste geschafft

Welches sind die wertvollsten Marken der Welt?
Welches sind die wertvollsten Marken der Welt? Copyright Canva/Maxiphoto
Von James ThomasDoloresz Katanich
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht auf Englisch

US-Unternehmen dominieren die globale Top-20-Liste, in der nur zwei Unternehmen aus einem europäischen Land vertreten sind.

WERBUNG

Amazon wurde mit einem geschätzten Wert von 299,28 Milliarden Dollar (273,49 Milliarden Euro) zur größten Marke der Welt im Jahr 2023 gekürt, obwohl der Wert des Unternehmens im vergangenen Jahr um 51 Milliarden Dollar gesunken ist.

In einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Finanzanalysten TradingPedia kletterte der US-amerikanische E-Commerce-Riese in der Rangliste nach oben und überholte damit den letztjährigen Platzhirsch Apple, der 16 % seines Wertes auf 297,51 Milliarden Dollar verlor.

Den dritten Platz belegte Google, das seinen Wert seit dem letzten Jahr um fast 18 Milliarden Dollar auf 231,38 Milliarden Dollar steigern konnte.

Die USA sind in den Top 20 der Rangliste bei weitem am stärksten vertreten und stellen die Hälfte der aufgeführten Unternehmen mit einem Gesamtwert von rund 1,5 Billionen Dollar. Das größte nicht-amerikanische Unternehmen ist das südkoreanische Technologieunternehmen Samsung, das mit 99,66 Milliarden Dollar den sechsten Platz belegt.

Europa ist nur zweimal in den Top 20 vertreten, in beiden Fällen dank Deutschland: Die Deutsche Telekom liegt mit einem Wert von 62,93 Milliarden Dollar auf Platz 11, während der Luxuswagenhersteller Mercedez-Benz mit 58,8 Milliarden Dollar auf Platz 16 liegt.

Trotz des geringen Anteils an den Top 20 sind europäische Länder und Unternehmen in der umfassenderen Studie von TradingPedia stark vertreten.

Das Unternehmen fand heraus, dass nur 30 von 195 Ländern Marken in der globalen Top-500-Liste haben, und fast die Hälfte von ihnen (14) sind Europäer.

Auf unserer interaktiven Karte finden Sie heraus, welches die wertvollste Marke aus den europäischen Ländern ist, die im TradingPedia-Bericht aufgeführt sind:

Eine Handvoll Länder hat ein Monopol auf große Marken

Laut TradingPedia scheinen nur sehr wenige Länder in der Lage zu sein, große Marken in irgendeinem Umfang zu produzieren.

Dem Bericht zufolge gibt es nur 20 Länder mit mehr als drei Marken in den Top 500: die USA, Südkorea, China, Deutschland, Japan, das Vereinigte Königreich, Saudi-Arabien, Indien, Frankreich, Kanada, Italien, Spanien, Schweden, Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate, Australien, die Schweiz, Singapur, Brasilien und die Niederlande.

Die USA und China sind die klaren Spitzenreiter auf der Weltbühne und stellen 202 bzw. 79 der Top-500-Marken. Von den Top 100 kommen mehr als die Hälfte (53) aus den USA und 22 aus China.

Deutschland hat sieben Marken in den Top 100, gefolgt von Japan mit sechs, Südkorea mit vier und dem Vereinigten Königreich mit drei.

Vergessen Sie Marken - was sind die wichtigsten Branchen?

Betrachtet man die Branchen als Ganzes, so dominiert laut TradingPedia der Bankensektor, wenn man die Anzahl der Marken in den einzelnen Sektoren betrachtet: Etwa 14,2 % aller Marken in den Top 500 sind Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen, während 10 % auf den Einzelhandel entfallen.

Betrachtet man jedoch den Gesamtwert, so liegen Technologie- und Einzelhandelsmarken an der Spitze, wobei Technologiemarken etwa 13,4 % des Gesamtwerts der Top-500-Unternehmen ausmachen und Einzelhandelsmarken 13,2 %.

Nicht jedes Land hat die Fähigkeit, eine große Marke hervorzubringen, und größere Volkswirtschaften sind in dieser Hinsicht im Vorteil.

Dennoch können weltweit anerkannte Marken aus den verschiedensten Ecken der Welt entstehen, und in einigen Fällen gelingt es kleineren Volkswirtschaften wider Erwarten, bekannte Marken zu schaffen: Finnlands Nokia-Handys und Mexikos Corona-Bier, um nur zwei zu nennen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Wie Luxusuhren den Secondhand-Markt antreiben

Dieselgate: EuGH erleichtert Schadenersatzklagen von Diesel-Käufern

Dieselskandal kostet Daimler 1,5 Milliarden Euro zusätzlich