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Nach Zensur: China darf Eurovision-Finale nicht ausstrahlen

Ryan O’Shaughnessy singt für Irland "Together" beim ersten ESC-Halbfinale
Ryan O’Shaughnessy singt für Irland "Together" beim ersten ESC-Halbfinale Copyright REUTERS/Pedro Nune
Copyright REUTERS/Pedro Nune
Von Alexandra Leistner
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Weil zwei Männer gemeinsam auf der Bühne tanzten und zu viele Tatoos gezeigt wurden während eines der Halbfinale, hatte der chinesische Sender die Ausstrahlung zensiert. Der Organisator EBU reagiert prompt.

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Der chinesische Sender Mango TV darf den Eurovision Song Contest nicht mehr ausstrahlen, nachdem er einige Auftritte zensiert hatte.

Der beliebte Sender hatte im ersten Halbfinale den Auftritt von Irlands Ryan O'Shaughnessy zensiert, weil dabei zwei Männer romantisch zusammen tanzen. Auch Albaniens Eugent Bushpepa, dessen Tätowierungen chinesische Produzenten nach einem Regierungsangriff beunruhigten, wurde nicht gezeigt.

Homosexualität und Tattoos dürfen in chinesischen Medien nicht gezeigt werden.

Das zweite Halbfinale war nicht mehr zu sehen.

"Das steht nicht im Einklang mit den Werten der EBU - Universalität und Inklusion - und unserer stolzen Tradition, Vielfalt durch Musik zu feiern", sagte die European Broadcast Union, die den Wettbewerb produziert in einer Erklärung.

Die Partnerschaft mit dem chinesischen Sender wurde beendet.

Mango TV, das dem Sender Hunan TV angehört, nahm zunächst nicht Stellung zu dem Vorfall. Ein Sprecher sagte der Presseagentur AFP, es sei nichts über zensierte Beiträge bei der chinesischen ESC-Ausstrahlung bekannt.

Ryan O'Shaugnessy tritt für Irland mit der Ballade "Together" an. In Irland hatte man schon vor dem ESC die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass der Beitrag wegen des Tanzes des gleichgeschlechtlichen Paares zensiert werden könnte - allerdings hatte man auf Russland getippt.

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