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Von Pollock bis Munch - Aktuelle Ausstellungen in Wien, Paris und Madrid

In Guatemala kollidierte Margarita Azurdias systemkritisches und feministisches Denken mit der konservativen Gesellschaft
In Guatemala kollidierte Margarita Azurdias systemkritisches und feministisches Denken mit der konservativen Gesellschaft Copyright Museo Reina Sofía
Copyright Museo Reina Sofía
Von Frédéric Ponsard
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„Ways of Freedom“ heißt die Ausstellung mit Werken der abstrakten Expressionisten in Wien, das Pariser Orsay-Museum glänzt mit 100 Werken von Edvard Munch und in Madrid gibt es eine der führenden zentralamerikanischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts zu sehen.

„Ways of Freedom“ in Wien

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Wege der Freiheit heißt die Ausstellung mit Werken der abstrakten Expressionisten im Albertina Museum, einer Schlüsselperiode für die Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein radikal impulsiver Umgang mit Form, Farbe und Material hielt Einzug in die Malerei, als Ausdruck individueller Freiheit. Jackson Pollock steht dabei für die New Yorker Schule, Maria Lassnig ist ihr europäisches Gegenstück in Österreich.

Die Malerei entwickelte sich in völlig neue Richtungen: Statt figurativer Darstellung oder geometrischer Abstraktion verfolgten die Maler einen radikal impulsiven Umgang mit Form, Farbe und Material, denn der Ausdruck individueller Freiheit verleiht der spontanen künstlerischen Geste große Bedeutung und symbolische Aufladung.

"Edvard Munch. A Poem of Life, Love and Death" in Paris

Das Pariser Orsay-Museum glänzt mit der Ausstellung von 100 Werken von Edvard Munch. Munchs Ängste zeigen sich in den geschwungenen Linien seiner Kompositionen, Gemälde, Radierungen, Lithografien und Holzschnitzereien sowie in den kräftigen und dynamischen Farben, die er verwendete. Oft reduziert auf sein bekanntestes Werk "Der Schrei", öffnet sich der Blick auf 60 Jahre, die seine gesamte künstlerische Entwicklung aufzeigen. 

"Margarita Azurdia. Margarita Rita Rica Dinamita" in Madrid

ist die erste monografische Retrospektive in Europa, die einer der führenden zentralamerikanischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Daneben bietet sie im Museo Reina Sofia einen Einblick in das Spektrum der modernen und zeitgenössischen Kunst in Guatemala und die schöpferische Entwicklung Azurdias von den 1960er-Jahren bis zu ihren letzten Kreationen, die sich auch in den mehrfach wechselnden Namen, mit denen sie ihre Werke signierte, widerspiegelt. 

In Guatemala kollidierte ihr systemkritisches und feministisches Denken mit der konservativen Gesellschaft der damaligen Zeit, ihr Schaffen umfasst Gemälde, Skulpturen und Künstlerbücher mit Zeichnungen, Collagen und Gedichten.

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