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Ein Tourist hat am Kolosseum Namen in eine antike Mauer geritzt, der Aufruhr ist groß!

Die italienischen Behörden sehen Vandalismus an ihren heiligen Stätten sehr kritisch
Die italienischen Behörden sehen Vandalismus an ihren heiligen Stätten sehr kritisch Copyright Girolamo di Majo/AP
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Von euronews
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Am Kolosseum, dem Wahrzeichen Roms, hat ein Tourist Worte in eine antike Mauer geritzt. Der Besucher wurde dabei gefilmt, wie er offenbar Namen kratzte. Ein anderer Tourist, der über diesen Anblick verärgert war, filmte den Vorfall.

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RYAN LUTZ, Tourist, der den Vadalismus gefilmt hat: "Ehrlich gesagt, würde ich mir wünschen, dass diese Person ihre Lektion lernt. Ganz ehrlich, am Ende des Tages ist es egal, ob er die Strafe zahlen muss oder nicht. Wenn die Lektion zu lernen bedeutet, dass er die Strafe zahlen muss, dann soll es so sein, aber ich möchte einfach, dass er und jeder andere, der so etwas tun würde, begreift, dass dies kein akzeptables Verhalten ist."

Die italienischen Behörden sehen Vandalismus an ihren heiligen Stätten sehr kritisch und haben versprochen, den Mann zu ermitteln. Im Jahr 2014 wurde ein russischer Tourist zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro und einer vierjährigen Bewährungsstrafe verurteilt, weil er den Buchstaben K in eine der Wände des Kolosseums eingraviert hatte.

Die Stadt geht ab sofort härter gegen Vandalismus vor: Mehr Überwachungskameras und Aufseher sollen Besucher zukünftig im Blick haben. Auch ein Einreiseverbot wird geprüft.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Touristen in Rom völlig danebenbenehmen: Ende vergangenen Jahres dachte sich etwa ein 47-jähriger Besucher aus Indien, er könne einen Stein aus dem Koloseeum als „besonderes Souvenir“ mit nach Hause nehmen und riss einfach ein Stückchen aus der antiken Mauer.

Tourist ritzt zehn Zentimeter großes „T“ in Kolosseum

Die jüngsten Vorfälle brachten das Fass aber zum Überlaufen: Innerhalb von zwei Wochen ritzten gleich drei Touristen Initialien ins Kolosseum. Zuletzt kratzte ein 29-jähriger aus Ungarn ein zehn Zentimeter großes „T“ mit einem Schlüssel in eine Wand. „Aber es gibt viele Einkerbungen, ich hielt es nicht für verboten“, versuchte er sich zu rechtfertigen, als er erwischt wurde. Das half wenig: Der Tourist wurde wegen Beschädigung nationalen Kulturerbes angezeigt.

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