EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

EU erwägt Waffenembargo gegen Ankara

EU erwägt Waffenembargo gegen Ankara
Copyright EU Mauro Bottaro
Copyright EU
Von Stefan Grobe
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

EU erwägt Waffenembargo gegen Ankara. EU-Aussenminister beraten in Luxemburg

WERBUNG

Die EU-Außenminister beraten in Luxemburg über gemeinsame Reaktionen auf den türkischen Einmarsch in Nord-Syrien.

Mehrere Länder sprachen sich bereits für ein Waffenembargo gegen Ankara aus.

Der deutsche Außenminister Heiko Maas und die scheidende EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini erklärten, es sei wichtig den politischen Prozess von der militärischen Eskalation zu trennen.

Dazu werde die Runde Gespräche mit dem UN-Sondergesandten für Syrien führen, so Mogherini.

Es müsse zudem ausgelotet werden, wie weitreichend die Maßnahmen der EU-Staaten gegen die Türkei gehen könnten.

Die türkische Militäroffensive in Nordsyrien läuft seit Mittwoch.

Sie richtet sich gegen die Kurdenmiliz, die auf syrischer Seite der Grenze ein großes Gebiet kontrolliert.

Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg sagte, die EU werde die türkischen Operationen nicht stoppen können, könne aber ein Waffenembargo verhängen.

Die Regierung in Wien spreche sich entschieden dafür aus - das müsse entweder auf EU-Ebene geschehen oder in jedem Mitgliedstaat einzeln.

Sein niederländischer Kollege Stef Blok rief Ankara dazu auf, zum internationalen Recht zurückzukehren.

Die türkische Offensive hat bereits katastrophale humanitäre Folgen. Mehr als100.000 Menschen sind auf der Flucht.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Türkei verstärkt Offensive in Syrien - Sorge vor humanitärer Katastrophe

Türkei verlangt Solidarität der NATO

Attentat auf Robert Fico: "Das Schlimmste ist überstanden"