EU-weiter Impfpass soll am 21. Juni kommen

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Von Stefan GrobeLazlo Arato
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EU-Kommission stellt klar: Das Zertifikat enthält auch andere Covid-relevante Informationen und wird nicht den regulären Reisepass ersetzen.

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Der europäische Impfpass, der Reisen innerhalb der EU wieder erlauben soll, soll am 21. Juni in Kraft treten. Das teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Zuvor soll das Zertifikat auf die technischen Aspekte hin getestet werden.

Bis dahin müssen zudem politische Fragen, etwa nach der Diskriminierung von Nicht-Geimpften, und Fragen des Datenschutzes geklärt werden.

Sobald ein Mitgliedsland den Impfpass eingeführt habe, dürfe nicht zwischen eigenen Staatsbürgern und EU-Ausländern unterschieden werden, mahnte die niederländische Grünen-Abgeordnete Tineke Strik. Es dürfe bei Restaurantbesuchen oder anderen Dienstleistungen kein zusätzliches Dokument verlangt werden.

EU-Justizkommissar Didier Reynders erklärte, das sogenannte digitale grüne Zertifikat sei mehr als nur ein Impfnachweis. Auch ersetze es nicht den regulären Reisepass.

Die EU-Kommission arbeite hart daran, möglichst viele Menschen in Europa zu impfen, um eine Diskriminierung von denjenigen zu verhindern, die noch nicht geimpft worden seien. Das vorgeschlagenen zertifikat enthalte daher auch Informationen über negative Testergebnisse und die Genesung von Covid-Patienten.

Aus dem Europäischen Parlament kommt zudem die Forderung, kostenlose Tests anzubieten und auf EU-Ebene zu regulieren.

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