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Ukraine will rasch EU-Beitrittskandidat werden

Die Ukraine will so schnell wie möglich EU-Beitrittskandidat werden
Die Ukraine will so schnell wie möglich EU-Beitrittskandidat werden Copyright Euronews
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Von Stefan GrobeShona Murray
Zuerst veröffentlicht am
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Die Ukraine ist in ihren formalen Bemühungen, den Status eines EU-Beitrittskandidaten zu erreichen, ein Stück weiter gekommen. EU-Kommissionschefin Von der Leyen übergab Präsident Selenskyj während ihres Kiew-Besuchs ein umfangreiches Dokument, zu dem die Ukraine nun Stellung nehmen muss.

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Die ukrainische Regierung ist in ihren formalen Bemühungen, den Status eines EU-Beitrittskandidaten zu erreichen, ein Stück weiter gekommen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen übergab Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj während ihres Kiew-Besuchs ein umfangreiches Dokument, zu dem die Ukraine nun Stellung nehmen muss. 

Dabei handelt es sich um eine Art Fragebogen, in dem Informationen über die politische und wirtschaftliche Situation des Landes erbeten werden. Trotz des Krieges will die Ukraine das Verfahren fortsetzen.

Die Regierung wolle rasch reagieren und arbeite daran rund um die Uhr, sagte der stellvertretende Präsidialamtschef Ihor Zhovkva gegenüber Euronews. Sobald die Informationen nach Brüssel übermittelt würden, wolle die EU-Kommission das Dokument zügig bearbeiten und es schließlich dem Europäischen Rat vorlegen.

Die EU will die gegenwärtigen besonderen Umstände der Ukraine bei der Vergabe des Kandidatenstatus berücksichtigen. Dennoch sind nicht alle Mitgliedsstaaten mit der Idee einverstanden. Kiew macht indes geltend, das Land habe einen Platz in der EU verdient.

Sein Land werde alle Etappen erreichen und dabei keine auslassen, so Zhovkva. Man könne sich aber nicht eine Zehntausende von Jahren dauernde Prüfung leisten. Die Ukraine brauche den Beitritt sehr, sehr schnell. Sein Land habe es verdient, denn es kämpfe nicht nur für sich selbst, sondern für alle europäischen Nationen.

Üblicherweise dauert das Beitrittsverfahren mehrere Jahre. Einige Mitglieder, etwa die Niederlande, warnten bereits, es gebe rechtlich kein beschleunigtes Verfahren. Das Thema steht auf der Tagesordnung des EU-Gipfels im Juni.

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