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Portugiesische Hightech-Drohnen erstmals bei NATO-Mission im Einsatz

NATO-Mission erhält noch in diesem Monat portugiesische Drohnen
NATO-Mission erhält noch in diesem Monat portugiesische Drohnen Copyright  Reprodução Exército português
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Von Diana Rosa Rodrigues
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Portugal bringt erstmals selbst entwickelte Drohnen in eine NATO-Mission ein. Die Systeme sollen in der Slowakei unter realen Einsatzbedingungen getestet werden und zeigen, wie eng Armee und heimische Industrie inzwischen zusammenarbeiten.

Erstmals werden in Portugal entwickelte Drohnen Teil einer NATO-Mission. Die unbemannten Fluggeräte wurden vom portugiesischen Heer gemeinsam mit dem Unternehmen Beyond Vision entwickelt. Damit will die Armee ihre Ausrichtung auf Innovation, Modernisierung und die Zusammenarbeit mit der heimischen Industrie weiter stärken, wie das Heer mitteilte.

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Nach Angaben von Heereschef General Eduardo Mendes Ferrão handelt es sich um "die ersten Prototypen mit militärischen Anforderungen, die vom portugiesischen Heer festgelegt, in Portugal gebaut und mit portugiesischer Ingenieurskunst sowie portugiesischer Industrie entwickelt wurden". Ferrão äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa am Rande einer Veranstaltung in Santarém. Die unbemannten Luftfahrtsysteme sollen demnach noch in diesem Monat in die Slowakei verlegt werden.

Dort sollen die Drohnen die vierte Nationale Eingreiftruppe (4FND) unterstützen, die derzeit in der Slowakei stationiert ist. Laut Ferrão wurden die Systeme bereits in Portugal getestet. Nun sollen sie erstmals in einem internationalen Einsatzumfeld erprobt werden. "Wir verfügen bereits über die ersten Prototypen, die hier im nationalen Gebiet getestet wurden und nun in die Slowakei verlegt werden, um unter operativen Bedingungen geprüft zu werden", sagte der General.

Das portugiesische Heer bestätigte, dass die Drohnen in einem multinationalen NATO-Umfeld eingesetzt werden. Ziel sei es, Verfahren zu überprüfen, praktische Einsatzerfahrungen zu sammeln und eine neue Fähigkeit weiterzuentwickeln. Diese ist Teil des Transformationsprozesses der Landstreitkräfte, der auf Innovation, Modernisierung und höhere Einsatzbereitschaft ausgerichtet ist.

Die Technologie befand sich zuletzt in der Entwicklungs- und Testphase mit portugiesischen Soldaten. Diese wurden gemeinsam mit dem Partnerunternehmen Beyond Vision geschult. Nach Angaben des Heeres beschleunigt der direkte Austausch zwischen Soldaten und technischen Teams die Anpassung der Systeme an die tatsächlichen Anforderungen im Gelände und an die Bedürfnisse der Landstreitkräfte.

Bedient werden die Drohnen von einer Sektion für unbemannte Luftfahrtsysteme, sogenannten Mini-UAV. Sie besteht aus zwei Teams mit insgesamt vier Soldaten.

Die portugiesische Truppe in der Slowakei umfasst 120 Soldaten. Sie ist Teil eines multinationalen NATO-Battlegroups unter spanischem Kommando. Der Einsatz steht im Zusammenhang mit der Verstärkung der Ostflanke des Bündnisses nach dem russischen Angriff auf die Ukraine.

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