Einsatzkräfte patrouillierten in Alcácer do Sal mit Booten und brachten Bewohner in Sicherheit. Es war bereits der siebte Sturm, der die Iberische Halbinsel in diesem Jahr traf. Der Fluss Sado trat über die Ufer und drückte Wassermassen durch das Stadtzentrum. Landesweit ist ein Todesopfer bestätigt.
Das Land kämpft noch mit den Folgen der Unwetter der vergangenen Woche, bei denen fünf Menschen starben und der Strom für Zehntausende ausfiel. Die Behörden riefen am Fluss Tejo bei Santarém die höchste Hochwasserwarnstufe aus. Sie sprechen von der schwersten Bedrohung seit fast drei Jahrzehnten.
Ein neues Sturmtief namens „Marta“ soll Portugal am Samstag treffen. Erwartet werden Starkregen, Böen von bis zu 120 km/h und Wellen von bis zu 13 Metern Höhe. Für viele Regionen gelten Wetterwarnungen, überflutete Gebiete stellen sich auf weiteres Hochwasser an den Flüssen ein.
Fachleute sehen den Klimawandel als treibende Kraft hinter der Zunahme solcher extremen Wetterlagen.