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Russische Einheiten töten Jihadistenführer im Nordkaukasus

Russische Einheiten töten Jihadistenführer im Nordkaukasus
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Russische Antiterror-Einheiten haben offenbar den Führer des sogenannten Kaukasus-Emirates, Aliaskhab Kebekov, getötet. Nach Angaben russischer Behörden sei Kebekov beim Angriff auf ein Haus in der kaukasischen Republik Dagestan umgekommen.

Anhänger bestätigten den Tod des als “Märtyrer” bezeichneten Kebekov im Internet, demnach könnte auch seine Frau bei dem Angriff getötet worden sein.

Das Kaukasus-Emirat ist eine radikale Organisation, die für einen islamischen Staat im Nordkaukasus kämpft. Die Mitglieder fühlen sich dem Jihad verbunden. Immer wieder war die Region Schauplatz von Auseinandersetzungen mit Islamisten, beispielsweise in Tschetschenien und Inguschetien.

Der jetzt getötete Kebekov hatte sein Amt von Doku Umarov übernommen. Dieser hatte unter anderem mit Anschlägen auf die Olympischen Spiele im russischen Sotschi gedroht. Im März vergangenen Jahres war Umarov angeblich bei einer russischen Antiterroraktion getötet worden.