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Ban Ki-moon bittet Jemens Konfliktparteien an den Verhandlungstisch

Ban Ki-moon bittet Jemens Konfliktparteien an den Verhandlungstisch
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Von Alexandra Leistner mit DPA, REUTERS
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Fast 1.850 Menschen sind im Jemen seit März getötet worden. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert politischen Dialog.

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Saudische Kampfjets haben im Jemen Stellungen der Huthis in der Hauptstadt Sanaa bombardiert. Dabei wurde ein Militärstützpunkt getroffen.

Am Dienstag war eine fünftägige humanitäre Feuerpause zu Ende gegangen, von der Hilfsorganisationen sagen, sie sei zu kurz gewesen, um die benötigten Hilfsgüter zu verteilen.

More than 400,000 receive WFP</a> food during <a href="https://twitter.com/hashtag/Yemen?src=hash">#Yemen</a> pause, more time needed to reach others. <a href="http://t.co/naGaoCsbcj">http://t.co/naGaoCsbcj</a> <a href="http://t.co/u7deS5fcRz">pic.twitter.com/u7deS5fcRz</a></p>&mdash; WFP Media (WFP_Media) May 19, 2015

Auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bedauerte, dass die Waffenruhe nicht verlängert wurde: “Ich fordere die Konfliktparteien dazu auf, allen Streitfragen im politischen Dialog zu begegnen. Ich möchte nochmals betonen, dass ich dazu bereit bin, so bald wie möglich einen Treffen in Genf einzuberufen, an dem Vertreter aller Konfliktparteien teilnehmen.”

Jemens Vizepräsident erklärte im Exil in Riad, dass die Entwaffnung der Huthis sowie der Rückzug aus den von ihnen besetzten Gebieten die Voraussetzungen für Verhandlungen seien. “Ich denke, dass wir letztendlich mit den Huthis verhandeln werden – jedoch nicht ohne dass die Huthis die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats befolgen”, sagte Khaled Bahah.

Seit das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis Luftangriffe auf Stellungen der schiitischen Huthi-Miliz fliegt, wurden laut Vereinten Nationen bereits fast 1.850 Menschen getötet und mehr als 7.000 verletzt. Mehr als eine halbe Million Menschen haben ihre Heimat verlassen.

7 weeks of fighting in Yemen has displaced more than half a million people. We're there. http://t.co/F4rusjdawMpic.twitter.com/sVgzOovVs7

— UN Refugee Agency (@Refugees) May 19, 2015

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