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Davutoglu offen für alle Koalitionspartner

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Von Alexandra Leistner mit dpa, reuters, ebu
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Die türkische Regierungspartei AKP will nach Angaben von Ministerpräsident Ahmet Davutoglu alle Szenarien für eine Kalitionsbildung diskutieren. Bei

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Die türkische Regierungspartei AKP will nach Angaben von Ministerpräsident Ahmet Davutoglu alle Szenarien für eine Kalitionsbildung diskutieren. Bei der Wahl am Sonntag hatte die islamisch-konservative AKP nach zwölf Jahren an der Macht ihre absolute Mehrheit verloren – jetzt ist sie zum ersten Mal seit ihrer Gründung auf einen Koalitionspartner angewiesen.

Davutoglu trat zurück, bleibt aber bis zur Bildung einer neuen Regierung kommissarisch im Amt. “Ich werde mich zum Besten des Landes und aus moralischen Prinzipen mit jeder Oppositionspartei zusammensetzen. Wir sind bereit, alle Möglichkeiten offen zu diskutieren, solange wir nicht gegen die Grundlinien unserer Politik verstoßen”, erklärte Davutolglu.

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan traf in Ankara mit dem ehemaligen Vorsitzenden der größten Oppositionspartei CHP, Deniz Baykal, zusammen. Baykal sagte nach seinem Treffen, Erdogan sei “offen für jede Art von Koalitionslösung”.

Das Wahlergebis sorgte für Spannungen in den Kurdengebieten. Der Co-Vorsitzende der prokurdischen HDP, Selahattin Demirtas, warf der Regierung vor, Kämpfe in der Kurden-Hochburg Diyarbakir zu ignorieren. Bei Zusammenstößen verfeindeter Gruppen waren drei Menschen getötet worden. Die prokurdische HDP erreichte bei der Wahl 13 Prozent der Stimmen und zieht zum ersten Mal ins Parlament ein.

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