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Nutella-Boykott: Frankreichs Umweltministerin rudert zurück

Nutella-Boykott: Frankreichs Umweltministerin rudert zurück
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Von Renate Birk mit AFP, REUTERS
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Nach ihrem Aufruf zu einem Boykott der Schokoladencreme Nutella mit der Begründung, diese enthalte Palmöl, hat sich die französische Umweltministerin

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Nach ihrem Aufruf zu einem Boykott der Schokoladencreme Nutella mit der Begründung, diese enthalte Palmöl, hat sich die französische Umweltministerin Segolene Royal für den von ihr ausgelösten Aufruhr entschuldigt und gemeint, die Fortschritte des Hauses Ferrero bei der Zubereitung des beliebten Brotaufstrichs durchaus zu würdigen. Zuvor hatte die ehemalige Lebensgefährtin des französischen Präsidenten Francois Hollande versucht, ihre Landsleute davon zu überzeugen, keine Nutella mehr zu essen. “Man muss aufhören, Nutella zu essen”, hatte Royal im französischen Fernsehen gesagt. Der für die Herstellung von Nutella nötige Palmöl-Anbau sei zerstörerisch, Naturvölkern, Tieren, Pflanzen werde der Lebensraum geraubt. “Das richtet große Schäden an”, so Royal.

Die Italiener hatten den Boykott-Aufruf persönlich genommen. Royals italienischer Amtskollege Gian Luca Galletti nannte Royals Aussagen “erstaunlich” und schrieb auf Twitter: “Segolene Royal soll Italiens Produkte in Ruhe lassen. Heute Abend: Brot und Nutella.”

Hersteller Ferrero gab kein offizielles Statement ab, betonte aber, bereits Zugeständnisse an die Umwelt gemacht zu haben. So habe der Konzern ein Zertifikat, das bescheinige dass nachhaltiges Palmöl verwendet werde.

The maker of Nutella swears its delicious hazelnut spread isn't THAT bad for the environment: http://t.co/jaeHd2wrtvpic.twitter.com/8kWFAQaEAF

— New York Magazine (@NYMag) June 18, 2015

Don't worry about Nutella; worry about palm oil http://t.co/8DfZXc4PXkpic.twitter.com/Abhcl7cezv

— Planet Green (@PlanetGreen) June 18, 2015

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