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Wien: Atomverhandlungen mit Iran steuern auf Entscheidung zu

Wien: Atomverhandlungen mit Iran steuern auf Entscheidung zu
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Der oberste geistige und politische Führer des schiitischen Iran, Ajatollah Ali Chamenei, hat sich über Twitter in die Endphase der Verhandlungen um das iranische Atomprogramm eingeschaltet.

Wir hoffen, dass wir unser legitimes Recht bekommen

Er bezeichnete die USA als “perfekte Instanz für Arroganz” und forderte zu “Vorbereitungen auf einen weiteren Kampf gegen Arroganz” auf.

Irans Präsident Hassan Ruhani sagte im iranischen Staatsfernsehen:

“Wir haben in den letzen 22 Monaten zähe Verhandlungen mit den Weltmächten geführt und Dutzende von Differenzen gelöst. Wir hoffen, dass wir dieses große historische Problem des Landes politisch und mit logischer Argumentation lösen werden und gleichzeitig unser legitimes Recht bekommen.”

Gemeint ist das Recht auf ein ziviles iranisches Atomprogramm, um das in Wien weiter gerungen wird.

Ruhani sprach von “derzeit nur noch drei ungelösten Streitpunkten” ohne näher auf diese einzugehen.

Ziel der Atomverhandlungen ist ein Abkommen zwischen der 5+1-Gruppe und dem Iran, damit das Land die Kernkraft zivil
nutzen, aber keine Nuklearwaffe bauen kann.

Im Gegenzug sollen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran schrittweise fallen.

Euronews-Korrespondentin Reihaneh Mazaheri sagte in Wien:

“Die Delegationen sprechen von der Hoffnung auf Rückkehr an den Verhandlungstisch. Und der unbedingte politische Wille sei notwendig zur Ausräumung der letzten Differenzen.”

US-Außenminister John Kerry sprach von schwierigen noch zu lösenden Sachverhalten in Wien

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